Ungläubige nicht verurteilen (in "Lehren des Koran")

Geschrieben von: Hanif, am 31.Oct.2007

Im Namen Gottes, Des Erbarmers, Des Gnädigen

Verliert jemand seine Güter, gewinnt sie ein Anderer. Auf diese Weise werden die Ungläubigen ihre Güter am Tage des Gerichts an die Gläubigen verlieren, welche die Güter als Belohnung für ihre Geduld, Verzeihung und Hingabe gewinnen.

45:14 Sprich zu denen, die glauben, sie mögen denen vergeben, die nicht mit den Tagen Gottes rechnen, auf daß Er die Leute für das belohne, was sie verdienen.
45:15 Wer Gutes tut, tut es zu seinem eigenen Vorteil. Und wer Böses tut, tut es zu seinem eigenen Schaden. Zu eurem Herrn werdet ihr dann zurückgebracht.

Gottesworte sind deutlich. Wir sollen nicht über sie schimpfen, wir sollen ihnen vergeben, und uns um unsere eigene Seele kümmern. Die Geschichten der beiden älteren Geschwister, Juden und Christen, dienen uns stets als Beispiel, da sie alles, was wir durchmachen, schon längst vor uns erlebt haben.

45:16 Wir gaben den Kindern Israels die Schrift und Herrschaft und das Prophetentum, und Wir versorgten sie mit guten Dingen und bevorzugten sie vor den Völkern.
45:17 Und Wir gaben ihnen deutliche Weisungen in der Sache. Und sie wurden nicht eher uneins, als bis das Wissen zu ihnen gekommen war – durch selbstsüchtigen Neid untereinander. Dein Herr wird zwischen ihnen richten am Tage der Auferstehung über das, worin sie uneins waren.

Ja, Gott gab den Kindern Israels und uns genaue Anweisung in dieser Sache, dass wir ja keine verschiedenen Wege nehmen, besonders dann, wenn das Wissen Gottes an uns vermittelt wird. Wir dürfen nicht meinen, dass wir besser als Andere dran seien, und deshalb wir uns das Recht nehmen dürften, Andere zu verurteilen.

45:18 Dann brachten Wir dich auf einen klaren Pfad in der Sache des Glaubens: so befolge ihn, und folge nicht den Launen derer, die nichts wissen.
45:19 Sie können dir vor Gott nichts nützen. Diejenigen, die Unrecht tun, sind einander verbündet. Gott aber ist der Verbündete der Rechtschaffenen.

Es ist immer die gleiche Sache im Glauben: es gilt als eine Voraussetzung für den Glauben, dass niemand verurteilt wird, nur weil Gott ihnen den Einblick verbarg. Dass Gott uns aus Seiner Barmherzigkeit Sein Wissen gab, heißt nicht, dass wir Anderen gegenüber überheblich sein dürfen. Andere zu verurteilen, gilt sicher nicht als Pluspunkt bei unserem Herrn. Nur wer rechtschaffen handelt und sich unter Gotteswillen verbündet, kann von Gott Beistand erhalten.

45:20 Dies sind einsichtbringende Zeichen für die Menschen und eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die Gewissheit hegen.

Für dieses Zeichen bedanken wir uns bei Dir, unser Erhabener Herr und Verbündeter! Möge Gott, Der voller Vergebung ist, uns allen verzeihen. Salam

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