Sura 13 (in "Übersetzung des Koran")

Geschrieben von: Kerem A., am 12.Jan.2014

Im Namen Gottes des Erbarmers des Gnädigen

  1. ALMR. Jene sind die Zeichen von der Schrift und das, was zu dir von deinem Herrn herabgesandt wurde, ist die Wahrheit. Aber die meisten Menschen glauben nicht
  2. Gott ist derjenige, der die Himmel emporhob, ohne Säulen, die ihr seht. Danach glich er sich über dem Thron aus. Er machte die Sonne und den Mond dienstbar. Jedes läuft einer bestimmten Frist zu. Er bereitet die Angelegenheit vor, er gliedert die Zeichen auf, auf dass ihr von der Begegnung mit eurem Herrn überzeugt seid
  3. Und er ist derjenige, der die Erde ausdehnte und in ihr Verankerungen und Flüsse machte. Und in ihr machte er von allen Früchten zwei, ein Paar. Die Nacht überzieht den Tag. Gewiss, darin sind Zeichen für ein Volk, das nachdenkt
  4. Und auf der Erde sind benachbarte Abschnitte, Gärten voller Trauben, Pflanzen und Palmen, doppelstämmig und einzelstämmig, die von dem selben Wasser begossen werden. Wir begünstigen einige von ihnen über andere in der Nahrung. Gewiss, darin sind Zeichen für ein Volk, das versteht
  5. Und verwunderst du dich, so ist verwunderlicher ihre Aussage: Wenn wir zu Erde wurden, werden wir dann in neuer Erschaffung sein. Jene sind die, die ihren Herrn ableugneten, und jene haben Fesseln in ihren Hälsen und jene sind die Angehörigen des Feuers. Darin sind sie ewig
  6. Sie drängen dich eilends zum Schlechten eher als zum Guten, wo doch schon vor ihnen Vergleichbares geschah. Gewiss, dein Herr ist voller Vergebung für die Menschen trotz ihres Unrechts. Und dein Herr ist gewiss hart im Bestrafen
  7. Und diejenigen, die ableugneten, sagen: Wäre doch ein Zeichen von seinem Herrn auf ihn herabgesandt. Gewiss, du bist nur ein Warner. Und für jedes Volk gibt es einen Leiter
  8. Gott weiß, was jedes Weibliche trägt und was die Gebärmütter abnehmen lässt und was sie hinzufügen lässt. Und bei ihm hat jedes Ding ein Maß
  9. Der Wisser des Verborgenen und des Zeugnisses, der Große, der Hocherhabene
  10. Es ist gleich, ob jemand von euch die Aussage verheimlicht oder sie äußert, und ob jemand sich in der Nacht verbirgt oder am Tag sichtbar ist
  11. Für ihn gibt es vor und hinter ihm Folger, die es auf den Befehl Gottes bewahren. Gewiss, Gott ändert nicht das, was in einem Volk ist, bis sie ändern, was in ihnen selbst ist. Und wenn Gott einem Volk Schlechtes möchte, so ist es nicht zurückzuweisen, auch haben sie außer ihm keinen Verbündeten
  12. Er ist derjenige, der euch den Blitz in Furcht und Hoffnung sehen lässt, und er lässt die schweren Wolken entstehen
  13. Und der Donner preist ihn mit seinem Lob, auch die Engel aus Furcht vor ihm. Und Er sendet die Donnerschläge und trifft damit, wen er will. Und sie streiten noch über Gott, wo er der völlig Absolute ist
  14. Für ihn ist der Ruf der Wahrheit. Diejenigen, die sie anstelle seiner rufen, antworten ihnen in keiner Sache. Sie sind wie jemand, der seine Handflächen nach dem Wasser ausstreckt, damit es seinen Mund erreiche, aber es erreicht ihn nicht. Und das Rufen der Ableugner ist nur in Verirrung
  15. Und für Gott unterwirft sich, wer in den Himmeln und auf der Erde ist, freiwillig oder erzwungen, und ihre Schatten am Morgen und am Abend
  16. Sage: Wer ist der Herr der Himmel und der Erde. Sage: Gott. Sage: Nahmt ihr euch neben ihm Verbündete, sie besitzen für sich selbst weder Nützliches noch Schädliches. Sage: Gleichen sich der Blinde und der Blickende oder gleichen sich die Finsternisse und das Licht, oder machten sie für Gott Beigesellte, die erschufen wie seine Erschaffung, so dass ihnen die Erschaffung ähnlich erschien. Sage: Gott ist der Erschaffer aller Dinge und er ist der Eine, der Überwältigende
  17. Er sandte Wasser vom Himmel herab, dann fluteten sich Täler nach ihrem Maß. So trug die Flut anwachsenden Schaum. Und ein ihm vergleichbarer Schaum ist in dem, worüber man das Feuer anzündet, im Trachten nach Schmuck oder Utensilien. So prägt Gott die Wahrheit und die Falschheit. Was nun den Schaum angeht, vergeht er auflösend, und was den Menschen nützt, bleibt in der Erde. So prägt Gott die Gleichnisse
  18. Für diejenigen, die ihrem Herrn antworteten, ist das Gute. Hätten diejenigen, die ihm nicht antworteten, alles, was auf der Erde ist, und nochmals das Gleiche dazu, würden sie sich damit loskaufen. Für jene ist das Schlechte der Abrechnung und ihre Heimstätte ist die Hölle, eine elende Ruhestätte
  19. Ist etwa jener, der weiß, dass das, was zu dir von deinem Herrn herabgesandt wurde, die Wahrheit ist, wie jener, der blind ist. Jedoch erinnern sich nur die Einsichtigen
  20. Diejenigen, die die Vereinbarung Gottes erfüllen und den Bund nicht brechen
  21. Und diejenigen, die verbinden, was Gott zu binden befahl, ihren Herrn fürchten und vor dem Schlechten der Abrechnung Angst haben
  22. Und diejenigen, die geduldig waren im Trachten nach dem Antlitz ihres Herrn, den Kontakt aufrechterhielten und von dem, womit wir sie versorgten, heimlich oder öffentlich abgaben und mit dem Guten das Schlechte fernhalten. Für jene ist die Folge der Heimstätte
  23. Gärten Edens, in die sie eintreten und wer rechtschaffen war von ihren Vätern, ihren Partnern und ihren Nachkommenschaften. Und die Engel treten zu ihnen durch jedes Tor ein
  24. Friede sei über euch dafür, dass ihr geduldig wart. Welch eine Gunst ist die Folge der Heimstätte
  25. Und diejenigen, die die Vereinbarung Gottes brechen nach ihrer Festigung und das schneiden, was Gott zu binden befahl, und auf der Erde Verderben stiften. Für jene ist der Fluch und für sie ist die schlimme Heimstätte
  26. Gott weitet die Versorgung aus für wen er will, und er bemisst. Und sie freuten sich über das diesseitige Leben. Jedoch ist das diesseitige Leben im Letzten nichts außer Nutznießung
  27. Und diejenigen, die ableugneten, sagen: Wäre doch ein Zeichen von seinem Herrn auf ihn herabgesandt worden. Sage: Gewiss, Gott lässt irren, wen er will, und leitet zu sich, wer sich bekehrte
  28. Diejenigen, die glaubten und deren Herzen sich im Gedenken Gottes beruhigen - sicherlich, im Gedenken Gottes beruhigen sich die Herzen -
  29. Die glaubten und Gutes taten, für sie ist die Seligkeit und eine schöne Rückkehr
  30. Auf diese Weise sandten wir dich zu einer Gemeinschaft, vor der andere Gemeinschaften vergingen, um ihnen das vorzutragen, was wir dir offenbarten. Dabei leugnen sie den Erbarmer ab. Sage: Er ist mein Herr, es gibt keinen Gott außer ihm. Auf ihn verließ ich mich und Reue ist für ihn
  31. Und selbst wenn er ein Quran wäre, mit dem die Berge bewegt wurden oder die Erde zerschnitten oder durch den zu den Toten gesprochen wurde, ist vielmehr die Angelegenheit ganz bei Gott. Sehen diejenigen, die glaubten, denn nicht ein, dass, wenn Gott will, er die Menschen allesamt rechtleitete. Diejenigen aber, die ableugneten, wird unablässig ein Schmetterndes treffen für das, was sie fabrizierten, oder es geschieht nah zu ihren Wohnstätten, bis Gottes Versprechen eintrifft. Gewiss, Gott verfehlt das Versprechen nicht
  32. Und vor dir wurden ja Gesandte verspottet. Ich aber legte denen, die ableugneten, hinzu und danach nahm ich sie. Welch eine Strafe war es
  33. Es ist doch er, der über jeder Seele steht für das, was sie erwarb, und trotzdem machten sie für Gott Beigesellte. Sage: Benennt sie. Oder berichtet ihr ihm über das, was er weder auf Erden noch über das Offensichtliche vom Wort wüsste. Doch ausgeschmückt wurde denjenigen, die ableugneten, ihre Schläue, und sie wurden vom Weg abgewiesen. Und wen Gott irregehen lässt, für den ist kein Rechtleitender
  34. Für sie ist eine Qual im diesseitigen Leben, und dennoch ist die Qual des Letzten strenger. Und sie haben keinen Schützer vor Gott
  35. Das Gleichnis des Gartens, der den Achtsamen versprochen wurde, ist: Unter ihm verlaufen die Flüsse und seine Nahrung ist beständig, auch sein Schatten. Jenes ist die Folge derjenigen, die achtsam waren, während die Folge der Ableugner das Feuer ist
  36. Und diejenigen, denen wir die Schrift zukommen ließen, freuen sich über das, was zu dir herabgesandt wurde. Doch unter den Parteien gibt es solche, die einiges davon verwerfen. Sage: Mir wurde nur befohlen, dass ich Gott diene und ihm nicht beigeselle. Zu ihm rufe ich und Rückkehr ist zu ihm
  37. Und auf diese Weise ließen wir ihn als arabische Weisung herabsenden. Würdest du aber ihren Neigungen folgen, nachdem dir vom Wissen zukam, dann hättest du vor Gott weder einen Verbündeten noch einen Behüter
  38. Und wir sandten ja vor dir Gesandte und machten für sie Partner und Nachkommenschaft, doch es gebührt einem Gesandten nicht, dass er mit einem Zeichen kommt, außer mit der Erlaubnis Gottes. Für jede Frist ist ein Buch
  39. Gott löscht aus oder festigt, was er will, und bei ihm ist die Mutter der Schrift
  40. Und ob wir dich einiges dessen sehen lassen, was wir ihnen versprechen, oder dich abberufen, dir obliegt nur das Übermitteln und uns die Abrechnung
  41. Sahen sie etwa nicht, dass wir die Erde überkommen. Wir verringern sie von ihren Enden und Gott richtet. Es gibt kein Hinterfragen für sein Richten und er ist schnell in der Abrechnung
  42. Schläue wendeten schon diejenigen vor ihnen an, doch alle Schläue ist Gottes. Er weiß, was jede Seele erwirbt. Und die Ableugner werden wissen, für wen die Folge der Heimstätte ist
  43. Und diejenigen, die ableugneten, sagen: Du bist kein Entsandter. Sage: Zwischen mir und euch genügt Gott als Zeuge und jenem, der das Wissen der Schrift hat

(Index der Koranübersetzungen)

 

Ähnliche ThemenDonner Koran Übersetzung Quran Kapitel dreizehn

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben
Wer SATT ist, wird NIE einen HUNGERNDEN verstehen.
Es kommt nicht darauf an, wie ALT man ist, sondern WIE man alt ist.
AUFRICHTIGKEIT ist wahrscheinlich die verwegenste Form der TAPFERKEIT.
Ein WAHRHAFT großer Mensch wird weder einen Wurm ZERTRETEN, noch vor dem Kaiser KRIECHEN.
Was Rednern an TIEFE fehlt, ersetzen sie durch LÄNGE.
Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.
Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in DIR.
Wandelt mit den FÜßEN auf der ERDE; mit den HERZEN aber seid im HIMMEL.
Bewußt-Sein ist Selbst-Erlebnis durch Selbst-Betrachtung.
Doch die SCHÖPFUNG - bleibt ein WUNDER.
Nur der Schweigende hört.
Suche nicht ANDERE, sondern dich SELBST zu übertreffen.
Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
Jede Weisheit ist ein Geschenk Gottes
Wer sich nicht mehr WUNDERN kann, der ist SEELISCH bereits TOD.
Menschen wünschen sich Geduld, aber so schnell wie möglich