Sura 3 (in "Übersetzung des Koran")

Geschrieben von: Hanif, am 03.Jan.2015

Im Namen Gottes des Erbarmers des Gnädigen

  1. A.L.M
  2. Gott, es gibt keinen Gott außer ihm, dem Lebendigen, dem Beständigen
  3. Er sandte die Schrift mit der Wahrheit auf dich herab, das bestätigend, was vor ihr war. Und er ließ die Torah und das Evangelium herabsenden
  4. Zuvor als Rechtleitung für die Menschen. Auch ließ er die Unterscheidung herabsenden. Gewiss, für diejenigen, die die Zeichen Gottes ableugneten, ist eine feste Qual, und Gott ist ehrenvoll, Rache ausübend
  5. Gewiss, Gott ist nichts verborgen auf Erden, auch nicht im Himmel
  6. Er ist derjenige, der euch in den Gebärmüttern formt, wie er will. Es gibt keine Gottheit außer ihm, dem Ehrenvollen, dem Weisen
  7. Er ist derjenige, der auf dich die Schrift herabsenden ließ. Davon sind festgelegte Zeichen - sie sind die Mutter der Schrift - und andere, die ähnlich sind. Diejenigen aber, in deren Herzen Abweichung ist, verfolgen das, was davon ähnlich ist, im Trachten nach Verführung und im Trachten nach ihrer Deutung. Und niemand weiß um ihre Deutung außer Gott. Und die im Wissen Verwurzelten sagen: Wir glaubten daran, alles ist von unserem Herrn. Und niemand erinnert sich, außer die Einsichtigen
  8. Unser Herr, lass unsere Herzen nicht abweichen, nachdem du uns rechtleitetest, und gewähre uns deinerseits Barmherzigkeit. Gewiss, du bist der Gewährende
  9. Unser Herr, du versammelst die Menschen an einem Tag, an dem kein Zweifel ist. Wahrlich, Gott verfehlt das Versprechen nicht
  10. Gewiss werden denjenigen, die ableugneten, weder ihr Vermögen noch ihre Kinder vor Gott etwas nützen. Jene sind der Brennstoff des Feuers
  11. Es ist wie die Gepflogenheit der Sippe Pharaos und derjenigen vor ihnen. Sie leugneten unsere Zeichen. So nahm sie Gott wegen ihrer Missetaten. Und Gott ist hart im Bestrafen
  12. Sage zu denjenigen, die ableugneten: Ihr werdet überwältigt und zur Hölle gedrängt, einer elenden Ruhestätte
  13. Für euch war ja ein Zeichen in zwei Fraktionen, die aufeinander trafen. Eine Fraktion kämpft auf dem Weg Gottes und eine andere ist ableugnend. Sie sehen sie dem Augenschein nach doppelt so viel wie sie selbst. Doch Gott unterstützt mit seiner Hilfe, wen er will. Darin ist gewiss ein Sinn für die, die den Blick haben
  14. Geschmückt ist den Menschen die Liebe des Begehrens von den Frauen, den Söhnen, den zentnerweisen Zentnern von Gold und Silber, den ausgezeichneten Pferden, dem Vieh und dem Acker. Dies ist der Genuss des diesseitigen Lebens, jedoch bei Gott ist die schönste Rückkehr
  15. Sage: Soll ich euch von einem Besseren als diesem berichten. Für diejenigen, die achtsam waren, sind bei ihrem Herrn Gärten, worunter die Flüsse verlaufen und worin sie ewig sind, gereinigte Partner und Wohlgefallen von Gott. Und Gott ist blickend über die Diener
  16. Diejenigen, die sagen: Unser Herr, gewiss glaubten wir. So vergib uns unsere Missetaten und behüte uns vor der Qual des Feuers
  17. Die Geduldigen, die Wahrhaftigen, die Loyalen, die Ausgebenden und die bei den Dämmerungen um Vergebung Bittenden
  18. Gott bezeugte, auch die Engel und die im Wissen Herausragenden, dass es keine Gottheit gibt außer ihm, stehend für die Gerechtigkeit. Es gibt keine Gottheit außer ihm, dem Ehrenvollen, dem Weisen
  19. Gewiss, die Lebensordnung bei Gott ist die Ergebung. Doch uneinig waren diejenigen, die die Schrift bekamen, erst nachdem ihnen das Wissen zukam, gegeneinander übertretend. Und wer die Zeichen Gottes ableugnet, so ist Gott gewiss schnell im Abrechnen
  20. So wenn sie mit dir debattieren, dann sage: Ich habe mein Antlitz Gott ergeben, auch wer mir folgt. Und sage zu denjenigen, die die Schrift bekamen, und den Heiden: Habt ihr euch ergeben. Ergaben sie sich, so sind sie rechtgeleitet. Kehrten sie sich ab, so obliegt dir nur das Übermitteln. Und Gott ist blickend über die Diener
  21. Gewiss denjenigen, die die Zeichen Gottes ableugnen und die Propheten mit Unrecht töten und diejenigen von den Menschen töten, die nach Gerechtigkeit befehlen, verkünde eine schmerzhafte Qual
  22. Jene sind es, deren Werke im Diesseits und im Letzten zunichte gingen. Und kein Helfer ist für sie
  23. Sahst du dir nicht diejenigen an, die einen Anteil von der Schrift bekamen. Gebeten werden sie zur Schrift Gottes, damit sie zwischen ihnen richtet. Dann kehrt sich eine Gruppe von ihnen ab, wobei sie abgeneigt sind
  24. Dies ist deshalb, da sie sagten: Uns wird das Feuer nicht erfassen, außer an abgezählten Tagen. Doch getäuscht wurden sie in ihrer Lebensordnung und in dem, was sie zu ersinnen pflegten
  25. Aber wie, wenn wir sie für einen Tag versammelten, an dem es keinen Zweifel gibt. Jeder Seele wurde das erfüllt, was sie erwarb, und ihnen wird nicht Unrecht getan
  26. Sage: Oh Gott, König der Königsherrschaft, du lässt die Königsherrschaft zukommen, wem du willst, und du entziehst die Königsherrschaft, wem du willst. Du ehrst, wen du willst, und du erniedrigst, wen du willst. In deiner Hand ist das Gute. Gewiss, du bist über alle Dinge mächtig
  27. Du lässt die Nacht in den Tag gleiten und du lässt den Tag in die Nacht gleiten. Und du bringst das Lebendige aus dem Toten hervor und du bringst das Tote aus dem Lebendigen hervor. Und du versorgst, wen du willst, ohne Berechnung
  28. Die Gläubigen nehmen sich nicht die Ableugner anstelle der Gläubigen zu Verbündeten. Wer aber dies tut, so ist es nicht von Gott, außer dass ihr euch mit Obacht vor ihnen in Acht nehmt, wobei Gott euch vor seiner selbst warnt. Und zu Gott geht das Schicksal
  29. Sage: Ob ihr verbergt, was in euren Brüsten ist, oder ob ihr es zeigt, Gott weiß es. Und er weiß, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott ist über alle Dinge mächtig
  30. Am Tag, da jede Seele das, was sie an Gutem tat, vorgebracht findet, und an Schlechtem, hätte sie es gern, dass zwischen ihr und ihm eine weite Spanne wäre. Und Gott warnt euch vor seiner selbst und Gott ist mitfühlend mit den Dienern
  31. Sage: Wenn ihr Gott zu lieben pflegtet, dann folgt mir. Gott wird euch lieben und euch eure Missetaten vergeben und Gott ist vergebend, gnädig
  32. Sage: Gehorcht Gott und dem Gesandten. Wenn sie sich abkehrten, so liebt Gott gewiss nicht die Ableugner
  33. Gewiss, Gott erwählte Adam, Noah, die Sippe Abrahams und die Sippe Imrans über die Welten
  34. Eine Nachkommenschaft, einige ihrer sind von anderen. Und Gott ist hörend, wissend
  35. Als die Frau Imrans sagte: Herr, gewiss gelobte ich dir freiwillig, was in meinem Bauch ist, so akzeptiere es von mir, denn du bist der Hörende, der Wissende
  36. Dann, als sie sie gebar, sagte sie: Herr, ich gebar sie als Weibliches. Und Gott ist wissender in dem, was sie gebar, das Männliche ist nicht wie das Weibliche. Wahrlich, ich nannte sie Maria, und ich lasse sie und ihre Nachkommenschaft gewiss durch dich bewahren vor dem verworfenen Satan
  37. So akzeptierte ihr Herr sie mit schöner Akzeptanz und ließ sie auf schöne Weise sprießen und ließ Zacharia sie betreuen. Jedes Mal, wenn Zacharia zu ihr in die Nische hineinkam, fand er bei ihr Versorgung. Er sagte: Maria, woher hast du dies. Sie sagte: Es ist von Gott, denn Gott versorgt, wen er will, ohne Berechnung
  38. Hierauf bat Zacharia seinen Herrn und sagte: Herr, gewähre mir deinerseits eine gute Nachkommenschaft, denn du bist der Hörer der Bitte
  39. So riefen ihm die Engel zu, während er in der Nische stehend Kontakt hielt: Gott verkündet dir Johannes, mit einem Wort von Gott beglaubigt, einen Herrscher, einen Enthaltsamen und einen Propheten von den Rechtschaffenen
  40. Er sagte: Herr, wie sollte mir ein Knabe sein, wo ich das Greisenalter erreichte und meine Frau unfruchtbar ist. Er sagte: So ist Gott, er macht, was er will
  41. Er sagte: Herr, mache mir ein Zeichen. Er sagte: Dein Zeichen ist, dass du drei Tage nicht zu den Menschen sprichst, außer mit Gesten. Und gedenke deines Herrn viel und preise am Abend und in der Frühe
  42. Und als die Engel sagten: Maria, gewiss erwählte dich Gott, reinigte dich und erwählte dich über die Frauen der Welten
  43. Maria, sei deinem Herrn loyal und unterwirf dich und beuge dich mit den Beugenden
  44. Jenes ist von den Berichten des Verborgenen, das wir dir offenbaren. Und du warst nicht bei ihnen, als sie ihre Stifte warfen, wer von ihnen Maria betreuen sollte. Und du warst nicht bei ihnen, als sie sich stritten
  45. Als die Engel sagten: Maria, gewiss verkündet dir Gott ein Wort von ihm, dessen Name der Messias ist, Jesus, der Sohn Marias, angesehen im Diesseits und im Letzten und er ist einer der Nahestehenden
  46. Und er spricht zu den Menschen in der Wiege und als Ausgereifter und er ist einer der Rechtschaffenen
  47. Sie sagte: Herr, wie soll mir ein Kind sein, da mich kein Mensch berührte. Er sagte: So ist Gott, er erschafft, was er will. Wenn er eine Angelegenheit beschloss, so sagt er zu ihr nur: Sei. Und sie ist
  48. Und er lehrt ihn die Schrift und die Weisheit und die Torah und das Evangelium
  49. Und als Gesandter zu den Kindern Israels: Gewiss, ich kam zu euch ja mit einem Zeichen von eurem Herrn. Ich erschaffe für euch aus Lehm die Gestalt wie die des Vogels. Dann blase ich hinein, so wird es zu einem Vogel mit Gottes Erlaubnis. Und ich erlöse die Blindgeborenen und die Weißgefleckten und ich belebe die Toten mit Gottes Erlaubnis. Und ich berichte euch, was ihr verzehrt und in euren Häusern zurückhaltet. Gewiss, darin ist ein Zeichen für euch, wenn ihr Gläubige zu sein pflegtet
  50. Und bestätigend dessen, was zwischen meinen Händen von der Torah ist. Und damit ich für euch einiges von demjenigen erlaube, das euch verboten wurde. Und ich kam zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn. So seid Gottes achtsam und gehorcht
  51. Gewiss, Gott ist mein Herr und euer Herr, so dient ihm. Das ist ein gerader Weg
  52. Als Jesus dann das Ableugnen von ihnen fühlte, sagte er: Wer sind meine Helfer zu Gott. Die Jünger sagten: Wir sind die Helfer Gottes. Wir glaubten an Gott, so bezeuge, dass wir Ergebene sind
  53. Unser Herr, wir glaubten an das, was du herabsandtest, und wir folgten dem Gesandten, so schreibe uns auf mit den Bezeugenden
  54. Und sie wandten Schläue an und Gott wandte Schläue an. Und Gott ist der Schlaueste
  55. Als Gott sagte: Du Jesus, gewiss werde ich dich abberufen und zu mir emporheben und reinigen von denjenigen, die ableugneten. Und ich stelle diejenigen, die dir folgten, über diejenigen, die ableugneten, bis zu dem Tag der Auferstehung. Dann ist zu mir eure Rückkehr, so richte ich zwischen euch, worüber ihr uneinig zu sein pflegtet
  56. Denn diejenigen, die ableugneten, werde ich mit einer festen Qual quälen im Diesseits und im Letzten und sie haben keine Helfer
  57. Und denjenigen, die glaubten und Rechtschaffenes taten, wird er ihren Lohn vergelten. Und Gott liebt nicht die Ungerechten
  58. Jenes tragen wir dir von den Zeichen vor und der weisen Erinnerung
  59. Gewiss, das Gleichnis Jesu bei Gott ist wie das Gleichnis Adams. Er erschuf ihn aus Erde, dann sagte er zu ihm: Sei. Und so ist es
  60. Die Wahrheit von deinem Herrn, so sei nicht einer der Schwankenden
  61. Debattiert dann jemand mit dir darüber nach dem, was dir vom Wissen zukam, so sage: Kommt her, wir rufen unsere Kinder und eure Kinder, unsere Frauen und eure Frauen und uns selbst und euch selbst, dann erflehen wir. So legen wir den Fluch Gottes auf die Lügner
  62. Dies ist die Geschichte der Wahrheit und es ist keine Gottheit außer Gott. Gott, er ist gewiss der Ehrenvolle, der Weise
  63. Doch wenn sie sich abkehrten, so ist Gott wahrlich wissend über die Verderber
  64. Sage: Ihr Leute der Schrift, kommt her zu einem Wort, das gleich ist zwischen uns und euch, dass wir nichts dienen außer Gott, ihm nichts beigesellen und dass wir einander nicht als Herren nehmen anstelle Gottes. Doch wenn sie sich abkehrten, so sage: Bezeugt, dass wir Ergebene sind
  65. Ihr Leute der Schrift, warum debattiert ihr über Abraham, wobei die Thora und das Evangelium erst nach ihm herabgesandt wurden. Versteht ihr nicht
  66. Ihr da seid jene, die über das debattierten, wovon sie Wissen haben. Warum debattiert ihr dann über das, wovon ihr kein Wissen habt. Und Gott weiß, ihr aber wisst nicht
  67. Weder war Abraham Jude noch Christ, sondern er war Monotheist, ein Ergebener. Denn er war keiner der Beigeseller
  68. Gewiss, die Menschen, die Abraham am ehesten verbündet sind, sind diejenigen, die ihm folgten, und dieser Prophet und diejenigen, die glaubten. Und Gott ist der Verbündete der Gläubigen
  69. Eine Schar von den Leuten der Schrift hätte es gern, euch abirren zu lassen. Sie ließen aber keinen abirren außer sich selbst und sie spüren es nicht
  70. Ihr Leute der Schrift, warum leugnet ihr die Zeichen Gottes ab, wobei ihr bezeugt
  71. Ihr Leute der Schrift, warum verkleidet ihr die Wahrheit mit der Falschheit und verschweigt die Wahrheit, wobei ihr doch wisst
  72. Und eine Schar von den Leuten der Schrift sagte: Glaubt am Antlitz des Tages an das, was denjenigen, die glaubten, herabgesandt wurde, und leugnet es an seinem Ende ab, auf dass sie umkehren
  73. Und glaubt nicht außer jenem, der eurer Lebensordnung folgte. Sage: Gewiss, die Rechtleitung ist die Rechtleitung Gottes, nämlich dass einem zukommt vergleichbar dem, was euch zukam. Oder sie debattieren mit euch vor eurem Herrn. Sage: die Gunst ist in der Hand Gottes. Er lässt sie zukommen, wem er will. Und Gott ist umfassend, wissend
  74. Er zeichnet mit seiner Barmherzigkeit aus, wen Er will. Und Gott ist der mit der gewaltigen Gunst
  75. Und unter den Leuten der Schrift gibt es den, wenn du ihm einen Zentner anvertraust, der ihn dir aushändigt, und den, wenn du ihm einen Dinar anvertraust, der ihn dir nicht aushändigt, außer du bestehst ständig darauf. Dies, weil sie sagten: Uns ist bezüglich den Heiden kein Weg auferlegt. Und sie sagen über Gott Lügen, wobei sie doch wissen
  76. Doch! Wenn einer seine Vereinbarung erfüllte und achtsam war. Gewiss, Gott liebt die Achtsamen
  77. Gewiss diejenigen, die sich mit der Vereinbarung Gottes und ihren Glaubenssätzen einen minderen Preis erkaufen, für jene gibt es weder eine Anwesenheit im Letzten noch spricht Gott zu ihnen noch wird zu ihnen am Tag der Auferstehung geschaut noch läutert er sie. Und für sie ist eine schmerzhafte Qual
  78. Und gewiss gibt es unter ihnen eine Gruppe, die ihre Zungen mit der Schrift verdrehen, sodass ihr damit rechnet, es sei von der Schrift, aber es ist nicht von der Schrift. Und sie sagen, es ist von Gott, aber es ist nicht von Gott. Und sie sagen über Gott Lügen, wobei sie doch wissen
  79. Nicht gebührt es einem Menschen, dass Gott ihm die Schrift, die Weisung und die Prophetie zukommen lässt, und der danach zu den Leuten sagt: Seid mir Diener anstelle Gottes. Sondern: Seid ein Vorbild dabei, wie ihr die Schrift zu lehren und wie ihr zu studieren pflegtet
  80. Und nicht befiehlt er euch, dass ihr die Engel und die Propheten als Herren nehmt. Befiehlt er euch etwa das Ableugnen, nachdem ihr Ergebene seid
  81. Und als Gott den Bund der Propheten annahm für das, was ich euch an Schrift und Weisheit brachte, kam darauf zu euch ein Gesandter, das bestätigend, was mit euch ist. So glaubt an ihn und helft ihm. Er sagte: Habt ihr zugestimmt und diesbezüglich meine Bürde angenommen? Sie sagten: Wir haben zugestimmt. Er sagte: So bezeugt und ich bin mit euch unter den Bezeugenden
  82. Wer sich danach abwandte, so sind jene die Frevler
  83. Trachten sie etwa nach einer anderen Lebensordung als Gottes, wobei sich ihm, was in den Himmeln und auf der Erde ist, freiwillig oder erzwungen ergab und sie zu ihm zurückkehren
  84. Sage: Wir glaubten an Gott und an das, was auf uns herabgesandt wurde, und an das, was auf Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Volkszweige herabgesandt wurde, und an das, was Moses, Jesus und den Propheten zukam von ihrem Herrn. Wir unterscheiden zwischen keinem von ihnen und ihm sind wir ergeben
  85. Und wer als Lebensordnung nach etwas anderem als der Ergebenheit trachtet, so wird es von ihm nicht akzeptiert und er ist im Letzten unter den Verlierern
  86. Wie soll Gott ein Volk rechtleiten, das ableugnete, nachdem es glaubte und bezeugte, dass der Gesandte rechtmäßig ist, und zu ihnen kamen ja die Klarheiten. Doch Gott leitet das Volk der Ungerechten nicht recht
  87. Jenen ist ihre Vergeltung, dass auf ihnen der Fluch Gottes, der Engel und der Menschen allesamt ist
  88. Sie sind ewig darin. Weder wird ihnen die Qual erleichtert noch werden sie angeschaut
  89. Außer diejenigen, die danach bereuten und sich besserten, dann ist Gott gewiss verzeihend, gnädig
  90. Gewiss von denjenigen, die ableugneten, nachdem sie glaubten, und danach an Ableugnung zunahmen, wird ihre Reue nicht akzeptiert. Und jene sind die Irrenden
  91. Gewiss wird von keinem derjenigen, die ableugneten und starben, während sie Ableugner waren, die Erde voll an Gold akzeptiert, auch wenn er sich damit auszulösen hoffte. Für jene ist eine schmerzhafte Qual und für sie gibt es keine Helfer
  92. Ihr werdet die Rechtschaffenheit nicht erlangen, bis ihr von dem abgebt, was ihr liebt. Und was immer ihr von einer Sache abgebt, so ist Gott gewiss darüber wissend
  93. Alle Speisen waren den Kindern Israels erlaubt, außer dem, was Israel sich selbst verbot, bevor die Thora herabgesandt wurde. Sage: Bringt die Thora her und tragt sie vor, wenn ihr wahrhaftig zu sein pflegtet
  94. So wer nach diesem über Gott Lügen erdichtet, solche sind dann die Ungerechten
  95. Sage: Gott sprach die Wahrheit. So folgt der Gemeinde Abrahams als Monotheisten, denn er war keiner der Beigeseller
  96. Gewiss, das erste Haus, das für die Menschen gelegt wurde, ist dasjenige in Bekka, das gesegnet und eine Rechleitung für die Welten ist
  97. In ihm sind klare Zeichen; Der Standort Abrahams. Wer ihn betrat, war in Sicherheit. Und für Gott ist den Menschen das Debattieren beim Haus auferlegt, wer den Weg dahin auf sich nehmen kann. Wer aber ableugnete, so ist Gott gewiss selbstgenügsam gegenüber den Welten
  98. Sage: Ihr Leute der Schrift, wieso leugnet ihr die Zeichen Gottes ab, wobei Gott ein Zeuge über das ist, was ihr tut
  99. Sage: Ihr Leute der Schrift, wieso weist ihr den vom Weg Gottes ab, der glaubte. Ihr trachtet danach, es krumm zu machen, wo ihr doch Zeugen seid. Und Gott ist nicht achtlos dessen, was ihr tut
  100. Ihr, die ihr glaubtet, gehorcht ihr einer Gruppe von denjenigen, denen die Schrift zukam, lassen sie euch, nachdem ihr glaubtet, als Ableugnende abkehren
  101. Wie könnt ihr ableugnen, wo euch die Zeichen Gottes vorgetragen werden und sein Gesandter unter euch ist? Und wer sich an Gott festhält, so wurde er ja zu einem geraden Weg rechtgeleitet
  102. Ihr, die ihr glaubtet, seid Gottes achtsam, so wie die Achtsamkeit ihm gegenüber rechtmäßig ist, so sterbt nicht, außer ihr seid Ergebene
  103. Und haltet alle an der Schnur Gottes fest, teilt euch nicht auf und gedenkt der Gunst Gottes über euch, als ihr Feinde wart und er eure Herzen vereinigte. So wurdet ihr durch seine Gunst zu Geschwistern. Und ihr wart am Rand eines Grabens aus dem Feuer und er errettete euch von ihm. Auf diese Weise macht Gott euch seine Zeichen klar, auf dass ihr rechtgeleitet seid
  104. Und aus euch soll eine Gemeinschaft sein, die zum Guten aufruft, das Erkenntliche gebietet und das Verwerfliche unterbindet. Und jene sind die Erfolgreichen
  105. Und seid nicht wie diejenigen, die sich aufteilten und uneins waren, nachdem die Klarheiten zu ihnen kamen. Und für jene ist eine gewaltige Qual
  106. Am Tage, an dem Gesichter weiß und Gesichter schwarz werden. Zu denjenigen aber, deren Gesichter schwarz wurden: Leugnetet ihr ab, nachdem ihr glaubtet? Dann kostet die Qual für das, was ihr abzuleugnen pflegtet
  107. Doch diejenigen, deren Gesichter weiß wurden, sind in der Barmherzigkeit Gottes. Darin sind sie ewig
  108. Jene sind die Zeichen Gottes, die wir dir mit der Wahrheit vortragen. Und Gott möchte kein Unrecht für die Welten
  109. Und für Gott ist das, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und zu Gott kehren die Angelegenheiten zurück
  110. Ihr wart die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht wurde. Ihr gebietet das Erkenntliche, unterbindet das Verwerfliche und glaubt an Gott. Und würden die Leute der Schrift glauben, so wäre es besser für sie. Unter ihnen sind Gläubige, doch die meisten von ihnen sind Frevler
  111. Sie werden euch nicht schaden außer mit einer Beeinträchtigung. Und wenn sie euch bekämpfen, kehren sie euch die Hinterseiten zu. Ihnen wird danach nicht geholfen
  112. Geschlagen wurden sie mit der Erniedrigung, wo immer sie vorgefunden wurden, außer bei einer Schnur von Gott und einer Schnur von den Menschen. Und sie erlangten Zorn von Gott und geschlagen wurden sie mit dem Elend. Das ist dafür, weil sie die Zeichen Gottes abzuleugnen und die Propheten zu Unrecht zu töten pflegten. Das ist dafür, weil sie sich widersetzten und zu übertreten pflegten
  113. Sie sind nicht gleich, unter den Leuten der Schrift gibt es eine aufrechte Gemeinschaft. Sie tragen die Zeichen Gottes im Laufe der Nacht vor, während sie sich unterwerfen
  114. Sie glauben an Gott und an den letzten Tag, sie gebieten das Erkenntliche, unterbinden das Verwerfliche und eilen um der guten Taten willen. Und jene sind von den Rechtschaffenen
  115. Und was sie an Gutem tun, wird ihnen nicht geleugnet werden, und Gott ist wissend über die Achtsamen
  116. Gewiss werden denjenigen, die ableugneten, weder ihr Vermögen noch ihre Kinder vor Gott etwas nützen. Und jene sind die Angehörigen des Feuers, sie sind ewig darin
  117. Das Gleichnis dessen, was sie in diesem diesseitigen Leben ausgeben, ist wie das Gleichnis eines Windes, in dem Beharrlichkeit ist; er traf den Acker eines Volkes, das sich selbst Unrecht tat. So vernichtete er es. Und nicht Gott tat ihnen Unrecht, sondern sie taten sich selbst Unrecht
  118. Ihr, die ihr glaubtet, nehmt euch keine innige Beziehung von außerhalb eurer, sie werden euch nicht von Verwirrtheit fernhalten. Sie hätten gern für euch, was euch bedrängt. Der Hass zeigte sich bereits aus ihren Mündern, und was ihre Brüste verbergen, ist größer. Wir klärten euch ja über die Zeichen auf, wenn ihr zu verstehen pflegtet
  119. Da seid ihr jene, die sie lieben, sie aber lieben euch nicht, und ihr glaubt an die gesamte Schrift. Und wenn sie auf euch trafen, sagten sie: Wir glaubten. Wenn sie aber allein sind, beißen sie sich wegen euch aus Wut die Fingerspitzen. Sage: Sterbt in eurer Wut. Denn Gott ist wissend über das Wesentliche der Brüste
  120. Wenn euch Gutes erfasst, missfällt es ihnen, und wenn euch Schlechtes trifft, freuen sie sich darüber. Und wenn ihr geduldig und achtsam seid, wird euch ihre List in keiner Sache schaden. Gewiss, Gott ist umfassend über das, was sie tun
  121. Und als du von deinen Leuten fortgingst, um den Gläubigen eine Stellung für den Kampf zuzuweisen. Und Gott war hörend, wissend
  122. Als zwei Scharen von euch dabei waren zu scheitern. Aber Gott ist ihr Verbündeter und auf Gott sollen sich die Gläubigen verlassen
  123. Und Gott half euch ja in Badr, während ihr erniedrigt wart. So seid Gottes achtsam, auf dass ihr dankbar seid
  124. Als du zu den Gläubigen sagst: Wird es euch etwa nicht genügen, dass euer Herr euch dreitausend von den herabgesandten Engeln übergibt
  125. Doch, wenn ihr geduldig und achtsam seid und sie zu euch kommen aus ihrer dieser Aufwallung, übergibt euch euer Herr fünftausend von den ausgezeichneten Engeln
  126. Gott machte dies nicht, außer als eine Verkündigung für euch und damit sich eure Herzen dadurch beruhigen. Und kein Sieg außer von Gott, dem Ehrenvollen, dem Weisen
  127. Damit er einen Teil von denjenigen abschneidet, die ableugneten, oder sie hemmt, so dass sie enttäuscht umdrehen
  128. Dir unterliegt von der Angelegenheit nichts. Entweder nimmt er ihre Reue an oder er quält sie, da sie Ungerechte sind
  129. Und für Gott ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Er vergibt, wem er will, und quält, wen er will. Doch Gott ist vergebend, gnädig
  130. Ihr, die ihr glaubtet, verzehrt nicht die Verzinsung mehrfach verdoppelt und seid Gottes achtsam, auf dass ihr erfolgreich seid
  131. Seid auch des Feuers achtsam, das für die Ableugner bereitet ist
  132. Und gehorcht Gott und den Gesandten, auf dass ihr begnadigt werdet
  133. Und eilt zu einer Vergebung von eurem Herrn und einem Garten, dessen Breite die Himmeln und die Erde ist, bereitet für die Achtsamen
  134. Diejenigen, die in Freude und Leid ausgeben, die die Wut unterdrücken, und die den Menschen verzeihen. Und Gott liebt die Gütigen
  135. Und diejenigen, die Gottes gedachten, wenn sie Abscheuliches oder sich selbst Unrecht taten, so baten sie um Vergebung für ihre Missetaten - und wer vergibt die Missetaten, außer Gott - und sie beharrten nicht auf dem, was sie taten, während sie es wissen
  136. Jene, ihr Lohn ist Vergebung von ihrem Herrn und Gärten, worunter die Flüsse verlaufen. Darin sind sie ewig, und welch eine Gunst ist den Tätigen als Lohn
  137. Vor euch vergingen ja bereits Normen, so wandert auf der Erde umher und schaut zu, wie die Folge der Leugner war
  138. Das ist eine Aufklärung für die Menschen und eine Rechtleitung und eine Lehre für die Achtsamen
  139. Und lasst nicht nach und seid nicht traurig. Ihr seid doch die Überlegenen, wenn ihr Gläubige zu sein pflegtet
  140. Wenn euch eine Niedergeschlagenheit erfasst, so erfasste das Volk eine gleiche Niedergeschlagenheit. Und solche Tage lassen wir unter den Menschen kreisen, damit Gott diejenigen, die glaubten, kenntlich macht und sich von euch Zeugen nimmt. Und Gott liebt nicht die Ungerechten
  141. Und damit Gott denjenigen, die glaubten, herausstellt und die Ableugner beseitigt
  142. Oder habt ihr damit gerechnet, dass ihr den Garten betretet, noch ehe Gott diejenigen von euch, die sich bemühten, kenntlich macht, und die Geduldigen kenntlich macht
  143. Ihr pflegtet ja, euch den Tod zu wünschen, bevor ihr ihm begegnet seid. So saht ihr ihn ja, während ihr zuschaut
  144. Und Mohammed ist nichts außer ein Gesandter, vor dem die Gesandten bereits vergingen. Falls er gestorben oder getötet worden wäre, wäret ihr auf euren Fersen umgedreht? Und wer auf seinen Fersen umdreht, der schadet Gott keinesfalls. Und Gott wird die Dankbaren entlohnen
  145. Es gebührt keiner Seele zu sterben, außer mit der Erlaubnis Gottes; eine schriftlich festgelegte Frist. Und wer das Entgelt des Diesseits möchte, so lassen wir ihm davon zukommen. Und wer das Entgelt des Letzten möchte, so lassen wir ihm davon zukommen. Und wir werden die Dankbaren entlohnen
  146. Und es gab so manche Propheten, mit dem viele als Vorbilder mitkämpften. So ließen sie nicht nach trotz dessen, was sie auf dem Weg Gottes traf. Und sie wurden weder schwach noch ruhten sie. Und Gott liebt die Geduldigen
  147. Ihre Aussage war nichts, außer dass sie sagten: Unser Herr vergib uns unsere Missetaten und unsere Maßlosigkeit in unserer Angelegenheit, festige unsere Füße und helfe uns gegen das ableugnende Volk
  148. So ließ Gott ihnen das Entgelt des Diesseits zukommen und das schönste Entgelt des Letzten, und Gott liebt die Gütigen
  149. Ihr, die ihr glaubtet, gehorcht ihr den Ableugnern, so lassen sie euch auf euren Fersen abkehren und ihr dreht als Verlierer um
  150. Gott ist doch euer Beschützer und er ist der beste der Helfer
  151. Wir werden in die Herzen derjenigen, die ableugneten, den Schrecken legen für das, was sie Gott beigesellten, wofür er keine Ermächtigung herabsandte. Und ihre Heimstätte ist das Feuer, welch elender Aufenthalt der Ungerechten
  152. Gott machte euch ja sein Versprechen wahr, als ihr ihnen mit seiner Erlaubnis solange nachspürtet, bis ihr in der Angelegenheit scheitertet und euch darüber strittet und widersetztet, nachdem er euch zeigte, was ihr liebt. Von euch sind welche, die das Diesseits möchten, und von euch sind welche, die das Letzte möchten. Danach ließ er euch von ihnen abwenden, um euch zu prüfen. Aber er verzieh euch ja, und Gott ist voller Gunst gegenüber den Gläubigen
  153. Als ihr aufstiegt, ohne euch zu irgendjemandem umzudrehen, wobei euch der Gesandte innerhalb euch anderen zurief. So entgalt er euch Betrübnis gegen Betrübnis, damit ihr weder traurig seid über das, was euch entging, noch über das, was euch traf. Und Gott ist kundig dessen, was ihr tut
  154. Dann ließ er nach der Betrübnis Sicherheit auf euch herabsenden, eine Schläfrigkeit, die eine Schar von euch überzog. Und eine andere Schar interessierte sich ja für sich selbst. Sie vermuteten über Gott das Unrechte - die Vermutung der Unwissenheit. Sie sagen: Ist für uns etwas von der Angelegenheit? Sage: Die Angelegenheit ist gewiss nur Gottes. Sie verbergen in sich selbst, was sie dir nicht offenlegen. Sie sagen: Wenn für uns etwas von der Angelegenheit wäre, wären wir hier nicht getötet worden. Sage: Wäret ihr in euren Häusern gewesen, dann würde das Töten zu den Liegestellen derjenigen hervortreten, denen es vorgeschrieben war. Und Gott wird das, was in euren Brüsten ist, prüfen und das, was in euren Herzen ist, herausstellen und Gott ist wissend über das Wesentliche der Brüste
  155. Gewiss, diejenigen von euch, die am Tag abkehrten, als die beiden Ansammlungen aufeinandertrafen, ließ der Satan straucheln durch einiges von dem, was sie erwarben. Und Gott verzieh ihnen ja. Gott ist gewiss vergebend, nachsichtig
  156. Ihr, die ihr glaubtet, seid nicht wie diejenigen, die ableugneten und zu ihren Brüdern sagten, wenn sich diese auf der Erde durchschlugen oder einmarschierend waren: Wären sie bei uns, wären sie nicht gestorben und nicht getötet worden. Dies, damit Gott es zu einem Bedauern in ihren Herzen macht. Und Gott belebt und lässt sterben. Und Gott ist überblickend dessen, was ihr tut
  157. Und falls ihr auf dem Wege Gottes getötet werdet oder sterbt, so sind Vergebung von Gott und Barmherzigkeit besser als das, was sie ansammeln
  158. Und falls ihr sterbt oder getötet werdet, so werdet ihr zu Gott gedrängt
  159. So warst du durch Barmherzigkeit von Gott milde zu ihnen. Wärst du rüde und harten Herzens, wären sie um dich herum zerstoben. So verzeihe ihnen und bitte um Vergebung für sie und berate dich mit ihnen in der Angelegenheit. Wenn du dich entschlossen hast, so verlasse dich auf Gott. Gewiss, Gott liebt die, die sich auf ihn verlassen
  160. Wenn Gott euch hilft, dann gibt es keinen Überwältigenden über euch. Und wenn er euch im Stich lässt, wer sonst ist dann derjenige, der euch nach ihm hilft? Und auf Gott sollen sich die Gläubigen verlassen
  161. Es gebührt einem Propheten nicht, dass er an sich fesselt. Und wer an sich fesselt, bringt das, was er an sich fesselte, am Tage der Auferstehung mit. Danach wird jede Seele erfüllt mit dem, was sie erwarb. Und ihnen wird kein Unrecht getan
  162. Ist einer, welcher das Wohlgefallen Gottes verfolgte, wie einer, der einen Groll von Gott erlangte und dessen Heimstätte die Hölle ist. Welch ein elendes Schicksal
  163. Sie sind in Graden bei Gott. Und Gott ist überblickend dessen, was sie tun
  164. Gott war ja huldreich gegenüber den Gläubigen, als er aus ihnen selbst zu ihnen einen Gesandten schickte. Er trägt ihnen seine Zeichen vor, läutert sie und lehrt sie die Schrift und die Weisheit, da sie davor in einem klaren Irrtum waren
  165. Als euch aber ein Schicksalsschlag traf, den ihr ja auf gleicher Weise zweimal treffen ließt, sagtet ihr: Woher ist dies. Sage: Es kommt von euch selbst. Gott ist gewiss über alle Dinge mächtig
  166. Und was euch traf am Tag, als die beiden Ansammlungen aufeinandertrafen, war dann mit der Erlaubnis Gottes, damit er die Gläubigen kenntlich macht
  167. und diejenigen kenntlich macht, die heuchelten. Und zu ihnen wurde gesagt: Kommt, kämpft auf dem Wege Gottes oder wehrt ab. Sie sagten: Wüssten wir zu kämpfen, würden wir euch folgen. Sie sind der Ableugnung an jenem Tag näher als dem Glauben. Sie sagen mit ihren Mündern, was nicht in ihren Herzen ist. Und Gott weiß besser, was sie verschweigen
  168. Diejenigen, die sitzen blieben und zu ihren Brüdern sagten: Hätten sie uns gehorcht, wären sie nicht getötet worden. Sage: Haltet den Tod von euch fern, wenn ihr wahrhaftig zu sein pflegtet
  169. Und rechne nicht damit, dass diejenigen, die auf dem Wege Gottes getötet wurden, tot seien, vielmehr sind sie bei ihrem Herrn lebendig und versorgt
  170. Erfreut sind sie über das, was Gott ihnen von seiner Gunst zukommen ließ. Und sie sind zuversichtlich hinsichtlich derer, die noch nicht hinter ihnen folgten, dass weder Angst über sie sein wird noch sie traurig sein werden
  171. Zuversichtlich sind sie hinsichtlich Gottes Gaben, einer Gunst und dass Gott den Lohn der Gläubigen nicht verlorengehen lässt
  172. Diejenigen, die Gott und seinen Gesandten erhörten, nach dem, was sie von der Niedergeschlagenheit traf - für diejenigen von ihnen, die gütig und achtsam waren, ist ein gewaltiger Lohn
  173. Das sind diejenigen, zu denen die Leute sagten: Die Leute versammelten sich gegen euch, so fürchtet sie. Sie nahmen so an Glauben zu. Darauf sagten sie: Wir rechnen mit Gott, einem wohltuenden Sachwalter
  174. So drehten sie mit einer Gabe von Gott und einer Gunst um. Nichts Schlechtes erfasste sie und sie folgten dem Wohlgefallen Gottes. Und Gottes ist eine gewaltige Gunst
  175. Dies ist euch gewiss nur der Satan, er flößt seinen Verbündeten Furcht ein. So fürchtet nicht sie, sondern fürchtet mich, wenn ihr Gläubige zu sein pflegtet
  176. Und diejenigen sollen dich nicht traurig machen, die schnell sind beim Ableugnen. Gewiss werden sie Gott in keiner Sache schaden. Gott möchte für sie, dass ihnen im Letzten kein Glück, sondern eine gewaltige Qual zuteil wird
  177. Gewiss diejenigen, die sich das Ableugnen gegen den Glauben erkauften, werden Gott in keiner Sache schaden. Und für sie ist eine schmerzhafte Qual
  178. Und diejenigen, die ableugneten, sollen nicht damit rechnen, dass es besser für sie selbst wäre, indem wir ihnen hinzulegen, sondern wir legen ihnen nur hinzu, damit sie an Sündhaftigkeit zunehmen. Und für sie ist eine erniedrigende Qual
  179. Es war nicht Gottes, dass er die Gläubigen in dem zurücklässt, worin ihr seid, bis er das Üble vom Guten absondert. Und es war nicht Gottes, dass er euch das Verborgene aufzeigt. Gott aber erwählt von seinen Gesandten, wen er will. So glaubt an Gott und seinen Gesandten. Und wenn ihr glaubt und achtsam seid, dann ist für euch ein gewaltiger Lohn
  180. Und diejenigen, die mit dem geizen, was Gott ihnen von seiner Gunst zukommen ließ, sollen nicht damit rechnen, dass es besser für sie sei. Vielmehr ist es ein Unheil für sie. Sie werden am Tag der Auferstehung mit dem umschlossen, womit sie geizten. Und Gottes ist das Erbe der Himmel und der Erde. Und Gott ist kundig dessen, was ihr tut
  181. Gott hörte ja schon die Aussage derjenigen, die sagten: Gott ist gewiss arm und wir sind reich. Wir werden das, was sie sagten, und ihr unrechtmäßiges Töten der Propheten aufschreiben, und wir werden sagen: Kostet die Qual des Brandes
  182. Dies ist für das, was eure Hände vorausschickten. Und Gott ist gegenüber den Dienern kein Unrechttuender
  183. Diejenigen, die sagten: Gott vereinbarte gewiss mit uns, dass wir keinem Gesandten glauben, bis er uns ein Opfer zukommen lässt, das vom Feuer verzehrt wird. Sage: Vor mir kamen schon Gesandte zu euch mit den Klarheiten und mit dem, was ihr sagtet. Wieso tötetet ihr sie dann, wenn ihr wahrhaftig zu sein pflegtet
  184. Wenn sie dich dann zum Lügner erklärten, so wurden ja Gesandte vor dir zu Lügnern erklärt. Sie kamen mit den Klarheiten, den Sprüchen und der erleuchtenden Schrift
  185. Jede Seele wird den Tod kosten, und euch werden eure Löhne am Tag der Auferstehung erfüllt. Und wer dann vom Feuer weggeschoben und in den Garten hineingebracht wird, der gewann ja. Und das diesseitige Leben ist nichts außer dem Genuss der Täuschung
  186. Ihr werdet mit eurem Vermögen und eurem Selbst geprüft, und von denjenigen, die vor euch die Schrift bekamen, und von denjenigen, die beigesellten, viele Beleidigungen hören. Und wenn ihr geduldig und achtsam seid, dann ist dies gewiss die Entschlossenheit in den Angelegenheiten
  187. Und als Gott den Bund derjenigen annahm, die die Schrift bekamen: Ihr sollt die Menschen über sie aufklären und sie nicht verbergen. Aber sie verwarfen sie hinter ihren Rücken und erkauften sich damit einen geringen Preis. Und wie erbärmlich ist das, was sie sich erkaufen
  188. Rechne nicht damit, dass diejenigen, die sich freuen über das, was sie bekamen, und die es lieben gelobt zu werden für das, was sie nicht taten; ja rechne nicht damit, dass sie im Gewinn sind vor der Qual. Und für sie ist eine schmerzhafte Qual
  189. Und Gottes ist das Königreich der Himmel und der Erde. Und Gott ist über alle Dinge mächtig
  190. Gewiss, in der Erschaffung der Himmel und der Erde und im Entgegensetzen von Nacht und Tag sind Zeichen für die Einsichtigen
  191. Die Gottes stehend, sitzend und auf ihren Seiten gedenken und über die Erschaffung der Himmel und der Erde nachdenken: Unser Herr, du erschufst dieses nicht fälschlicherweise. Gepriesen seist du, so behüte uns vor der Qual des Feuers
  192. Unser Herr, wen du gewiss ins Feuer eintreten lässt, den verschmähtest du ja. Und für die Ungerechten gibt es keine Helfer
  193. Unser Herr, gewiss hörten wir einen Rufer, der zum Glauben aufruft: Glaubt an euren Herrn. Und so glaubten wir. Unser Herr, verzeihe uns dann unsere Missetaten, entlaste uns von unseren Schlechtigkeiten und berufe uns mit den Gehorsamen ab
  194. Unser Herr, lass uns zukommen, was du uns durch deine Gesandten versprachst, und verschmähe uns nicht am Tag der Auferstehung. Gewiss, du verfehlst das Versprechen nicht
  195. So erhörte sie ihr Herr: Ich lasse gewiss keine Tat eines Tuenden von euch verloren gehen, ob männlich oder weiblich - einige von euch sind ja von den anderen. Diejenigen, die auswanderten, von ihren Wohnstätten auszogen, auf meinem Weg beeinträchtigt wurden, kämpften und getötet wurden, werde ich von ihren Schlechtigkeiten entlasten und sie in Gärten eintreten lassen, unter welchen die Flüsse verlaufen, als Entgelt seitens Gottes. Und bei Gott ist das schönste Entgelt
  196. Dich soll der Wandel derjenigen in den Ländern, die ableugneten, nicht täuschen
  197. Ein geringer Genuss! Dann aber ist ihre Heimstätte die Hölle, eine elende Ruhestätte
  198. Aber für diejenigen, die ihres Herrn achtsam waren, sind Gärten, unter welchen die Flüsse verlaufen. Darin sind sie ewig als Niederlassung seitens Gottes. Und was seitens Gottes ist, ist besser für die Gehorsamen
  199. Und gewiss gibt es von den Leuten der Schrift welche, die an Gott und an das glauben, was zu euch herabgesandt und was zu ihnen herabgesandt wurde. Sie sind Gott gegenüber demütig. Nicht verkaufen sie die Zeichen Gottes für einen geringen Preis. Für jene ist ihr Lohn bei ihrem Herrn. Und Gott ist gewiss schnell im Abrechnen
  200. Ihr, die ihr glaubtet, seid geduldig, duldsam, bleibt verbunden und seid Gottes achtsam, auf dass ihr erfolgreich seid

(Index der Koranübersetzungen)

Ähnliche ThemenQuran Koran Übersetzung Kapitel Sura drei

1 Kommentar

Samir
30.May.2016
Hallo zusammen, 

folgende Verse bringen mich zum nachdenken. Ihr übersetzt folgendes Wort mit Bekka was lt. alquran.eu folgendermaßen geschrieben wird: ببكة ich lese hier BBKH. (Wurzel Ba-Kaf-Kaf ?)

96. Gewiss, das erste Haus, das für die Menschen gelegt wurde, ist dasjenige in Bekka, das gesegnet und eine Rechtleitung für die Welten ist. 
Wenn etwas gesegnet und eine Rechtleitung für DIE WELTEN ist, kann es meiner Meinung nach schwer ein Ort auf der Erde sein. Ganz abgesehen davon das Mekka anders geschrieben wird.
Wie können also andere Welten auf diesen Ort (wenn es ein Ort auf der Erde sein soll) zugreifen... 

Ich denke es ist ein anderes Wort für den Koran. In Lanes Lexikon wird BAKKA بكا mit öfterem Weinen übersetzt (بكا bakka: given to weeping frequently, tearful). Im Koran wird erwähnt, Sure 19:58, dass wenn er vorgetragen wird, die Gläubigen weinend niederfielen. 

19:58 ...Wenn ihnen die Zeichen des Erbarmers verlesen wurden, fielen sie ehrerbietig und weinend nieder.

Hinter diesem Hintergrund macht Vers 3:97 für mich viel mehr Sinn.

97. In ihm sind klare Zeichen; (meiner Meinung nach ist hier der Koran gemeint) Der Standort Abrahams. (ein geistlicher Standpunkt des Wissens anhand des Korans) Wer ihn betrat, war in Sicherheit. (wer den geistlichen Standort betrat) Und für Gott ist den Menschen das Debattieren beim Haus auferlegt, wer den Weg dahin auf sich nehmen kann. (wer soweit im Wissen ist um über die Lebensordnung Gottes mit anderen Ungläubigen/Ableugnern/Schwankenden oder auch Gläubigen zu debattieren) Wer aber ableugnete, so ist Gott gewiss selbstgenügsam gegenüber den Welten

Vielleicht irre ich mich auch. Ist nur so ein Gedanke. Doch glaube ich nicht, das BBKH oder BAKKA oder BEKKA ein physischer Ort im Diesseits ist, denn der Koran ist sowohl im Diesseits als auch im Letzten gesegnet und eine Rechtleitung für alle Welten. Ich glaube auch nicht das mit Haus, wirklich ein physisches Haus gemeint ist. Siehe Wurzel ب ي ت = Ba-Ya-Ta.

ب ي ت = Ba-Ya-Ta.

by/in/at night (excluding sleep), entered upon or passed the night
tent, house, home 
Thinking about something and its end result
Concealed or conceived something in the mind

A structure of clay or any structure signifying a habitation, an abode or dwelling.
Buildings, uninhabited houses, shops, ruins, bazaars, places where the entering is allowed by the owners.
Ark of Noah, Mosques, places of worship, Kaabeh or Jerusalem
A grave
Household or family
Nobility
Sudden attack in the night or a surprise attack in the night
Remaining through the night (e.g. bread or water that stays out and becomes stale)


Möge Gott uns den geraden Weg leiten und uns mehr vom Wissen zuteil werden lassen. 

Liebe Grüße


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Wer SATT ist, wird NIE einen HUNGERNDEN verstehen.
Es kommt nicht darauf an, wie ALT man ist, sondern WIE man alt ist.
AUFRICHTIGKEIT ist wahrscheinlich die verwegenste Form der TAPFERKEIT.
Ein WAHRHAFT großer Mensch wird weder einen Wurm ZERTRETEN, noch vor dem Kaiser KRIECHEN.
Was Rednern an TIEFE fehlt, ersetzen sie durch LÄNGE.
Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.
Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in DIR.
Wandelt mit den FÜßEN auf der ERDE; mit den HERZEN aber seid im HIMMEL.
Bewußt-Sein ist Selbst-Erlebnis durch Selbst-Betrachtung.
Doch die SCHÖPFUNG - bleibt ein WUNDER.
Nur der Schweigende hört.
Suche nicht ANDERE, sondern dich SELBST zu übertreffen.
Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
Jede Weisheit ist ein Geschenk Gottes
Wer sich nicht mehr WUNDERN kann, der ist SEELISCH bereits TOD.
Menschen wünschen sich Geduld, aber so schnell wie möglich