Sura 57 (in "Übersetzung des Koran")

Geschrieben von: Hanif, am 18.Mar.2015

Im Namen Gottes des Erbarmers des Gnädigen

  1. Gott preist, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und er ist der Ehrenvolle, der Weise
  2. Für ihn ist die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Er belebt und lässt sterben und er ist über alle Dinge mächtig
  3. Er ist der Erste und der Letzte, das Äußere und das Innere und er ist über alle Dinge wissend
  4. Er ist es, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf, danach glich er sich über dem Thron aus. Er weiß, was in die Erde gleitet, und was aus ihr herauskommt, und was aus dem Himmel herabkommt und was in ihn aufsteigt. Und er ist mit euch, wo immer ihr seid. Und Gott ist blickend dessen, was ihr tut
  5. Für ihn ist die Königsherrschaft der Himmel und der Erde und zu Gott kehren die Angelegenheiten zurück
  6. Er lässt die Nacht in den Tag gleiten und den Tag in die Nacht gleiten, und er ist wissend über das Wesentliche der Brüste
  7. Glaubt an Gott und seinen Gesandten, und gebt von dem ab, worüber er euch als Nachfolger machte. Denn für diejenigen von euch, die glaubten und abgaben, ist ein großer Lohn
  8. Und was ist mit euch, dass ihr nicht an Gott glaubt, wo der Gesandte euch dazu aufruft, an euren Herrn zu glauben, der ja euren Bund annahm, so ihr Gläubige seid
  9. Er ist es, der an seinen Diener klare Zeichen herabsendet, um euch aus den Finsternissen ins Licht herauszubringen. Gewiss, Gott ist zu euch mitfühlend, gnädig
  10. Und was ist mit euch, dass ihr auf dem Weg Gottes nicht abgebt, wo doch Gottes das Erbe der Himmel und der Erde ist. Nicht gleich sind diejenigen von euch, die vor dem Durchbruch abgaben und kämpften. Diese sind eine Stufe höher als diejenigen, die danach abgaben und kämpften. Doch Gott versprach beiden das Gute. Und Gott ist kundig dessen, was ihr tut
  11. Wer ist jener, der bei Gott einen guten Vorschuss hinterlässt, sodass er ihn ihm verdoppelt, und für ihn ist ein edler Lohn
  12. Am Tag, da du die gläubigen Männer und Frauen siehst, wie ihr Licht durch ihre Hände und in ihren Glaubenssätzen vorauseilt. Euch ist heute die Verkündung: Gärten, worunter die Flüsse verlaufen, worin ihr ewig seid. Dies ist der gewaltige Gewinn
  13. Am Tag, da die Heuchler und Heuchlerinnen zu denjenigen, die glaubten, sagen: Schaut auf uns, sodass wir von eurem Licht abbekommen. Da wurde gesagt: Kehrt euch nach hinten um und tastet nach Licht. Dann wurde eine Mauer zwischen ihnen geschlagen, die eine Tür hat, darin, deren Inneres die Barmherzigkeit, und davor, deren Äußeres die Qual ist
  14. Sie rufen ihnen zu: Waren wir etwa nicht mit euch. Sie sagten: Doch, aber ihr verführtet euch selbst, ihr wartetet ab, zweifeltet und die Wünsche täuschten euch, bis der Befehl Gottes kam. So ließ euch die Täuschung in Gott täuschen
  15. So wird heute weder von euch noch von denen, die ableugneten, eine Auslöse angenommen. Eure Heimstätte ist das Feuer, es ist eure Hinkehr. Und welch elendes Schicksal
  16. Ist es nicht für diejenigen, die glaubten, Zeit, dass ihre Herzen demütig sind für das Gedenken Gottes und dessen, was er von der Wahrheit herabsandte. Und sie sollen nicht wie diejenigen sein, denen zuvor die Schrift zukam. Ihnen wurde die Zeitspanne zu lange, so verhärteten sich ihre Herzen. Und viele unter ihnen sind Frevler
  17. Wisst, dass Gott die Erde nach ihrem Tod belebt. Wir klärten euch ja über die Zeichen auf, auf dass ihr versteht
  18. Gewiss, den Spendern und den Spenderinnen, die bei Gott einen guten Vorschuss hinterließen, wird verdoppelt. Und für sie ist ein edler Lohn
  19. Und diejenigen, die an Gott und seine Gesandten glaubten, jene sind die Wahrhaftigen und die Zeugen bei ihrem Herrn. Sie haben ihren Lohn und ihr Licht. Und diejenigen, die ableugneten und unsere Zeichen für Lüge erklärten, jene sind die Angehörigen der Hölle
  20. Wisst, dass das diesseitige Leben nur Spiel, Ablenkung, Schmuck, Prahlen untereinander und Vermehrung von den Vermögen und den Kindern ist. Es ist wie das Gleichnis eines Regenfalls, dessen Pflanzenwuchs den Ableugnern gefiel. Dann wühlt er auf und du siehst es gelblich werden. Dann ist es zerstört. Und im Letzten ist feste Qual und Vergebung von Gott und Wohlgefallen. Und das diesseitige Leben ist nichts außer dem Genuss der Täuschung
  21. Wetteifert um Vergebung von eurem Herrn und um einen Garten, dessen Breite wie die Breite des Himmels und der Erde ist, bereitet für diejenigen, die an Gott und seine Gesandten glaubten. Dies ist die Gunst Gottes. Er lässt sie zukommen, wem er will. Und Gott ist der mit der gewaltigen Gunst
  22. Kein Schicksalsschlag trifft weder auf der Erde noch in euch selbst ein, ohne dass es in einer Schrift ist, bevor wir ihn auslösen. Gewiss, dies ist Gott ein Leichtes
  23. Damit ihr weder nachtragend seid über das, was euch entging, noch freudig seid über das, was er euch zukommen ließ. Denn Gott liebt keinen angeberischen Prahler
  24. Solche, die geizen und den Menschen das Geizen befehlen. Und wer sich abwendet, so gewiss, Gott ist der Reiche, der Lobenswerte
  25. Wir sandten ja bereits unsere Gesandten mit den Klarheiten, und mit ihnen sandten wir die Schrift und die Waage herab, damit die Menschen für die Gerechtigkeit einstehen. Und wir sandten das Eisen herab, in dem eine feste Schlagkraft ist und Nutzen für die Menschen. Und Gott lässt wissen, wer ihm und seinen Gesandten im Verborgenen hilft. Gewiss, Gott ist stark, ehrenvoll
  26. Und wir sandten ja bereits Noah und Abraham und legten das Prophetentum und die Schrift in ihre Nachkommenschaft. Unter ihnen sind Rechtgeleitete, und viele von ihnen sind Frevler
  27. Dann ließen wir auf ihren Spuren unsere Gesandten nachfolgen. Und wir ließen Jesus, den Sohn Marias, nachfolgen und ließen ihm das Evangelium zukommen und legten in die Herzen derjenigen, die ihm folgten, Mitgefühl und Barmherzigkeit. Und ein Mönchtum, das sie sich erfanden - wir schrieben es ihnen nicht vor -, um nur nach dem Wohlgefallen Gottes zu trachten. Sie aber pflegten es nicht, wie es richtig gepflegt werden sollte. So ließen wir denjenigen von ihnen, die glaubten, ihren Lohn zukommen, und viele von ihnen sind Frevler
  28. Ihr, die ihr glaubtet, seid Gottes achtsam und glaubt an seinen Gesandten, so lässt er euch zweifache Abgeltung von seiner Barmherzigkeit zukommen und macht euch ein Licht, mit dem ihr geht, und vergibt euch. Und Gott ist vergebend, gnädig
  29. Dafür, dass die Leute der Schrift nicht wissen, dass sie über nichts von der Gunst Gottes bestimmen, und dass die Gunst in Gottes Hand ist. Er lässt sie zukommen, wem er will. Und Gott ist der mit der gewaltigen Gunst

(Index der Koranübersetzungen)

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