Sura 4 (in "Übersetzung des Koran")

Geschrieben von: Hanif, am 01.Feb.2019

Im Namen Gottes des Erbarmers des Gnädigen

  1. Ihr Menschen, seid eures Herrn achtsam, der euch aus einer einzigen Seele erschuf. Aus ihr erschuf er ihren Partner und aus ihnen beiden verbreitete er viele Männer und Frauen. Seid Gottes, bei dem ihr für euch anfragt, und der Blutsverwandtschaft achtsam. Gewiss, Gott pflegte über euch wachend zu sein
  2. Und lasst den Waisen ihr Vermögen zukommen und tauscht nicht das Gute gegen das Üble aus und verzehrt nicht ihr Vermögen hin zu eurem Vermögen. Gewiss, das ist eine große Veruntreuung
  3. Und falls ihr befürchtetet, dass ihr gegenüber den Waisen nicht gerecht seid, so verheiratet, was euch gut schien von den Frauen, zweierlei, dreierlei oder viererlei. Falls ihr dann befürchtetet, ungleichmäßig zu handeln, dann nur eine einzige oder eine, die unter eurem Recht steht. Das ist das Mindeste, dass ihr nicht hilfsbedürftig seid
  4. Und lasst den Frauen ihre Mitgift als Spende zukommen. Wenn sie euch gütigerweise etwas davon selbstwillig überlassen, so verzehrt es wohltuend, bekömmlich
  5. Und lasst den Törichten eure Vermögen nicht zukommen, über die euch Gott zuständig machte. Versorgt sie damit, stattet sie aus und sagt ihnen ein erkenntliches Wort
  6. Und prüft die Waisen, bis sie für die Heirat reif wurden. Habt ihr dann Vernunft bei ihnen wahrgenommen, so zahlt ihnen ihre Vermögen. Und verzehrt sie nicht maßlos und voreilig, da sie groß werden. Wer reich ist, soll sich zurückhalten, und wer arm ist, soll auf erkenntliche Weise verzehren. Wenn ihr ihnen ihre Vermögen bezahlt habt, dann lasst über sie bezeugen. Und Gott genügt als Abrechner
  7. Für die Männer ist ein Anteil von dem, was die Eltern und die Nahverwandten hinterließen, und für die Frauen ist ein Anteil von dem, was die Eltern und die Nahverwandten hinterließen. Ob es weniger oder mehr war, davon ist ein verpflichtender Anteil
  8. Und wenn die Nahestehenden, die Waisen und die Bedürftigen bei der Teilung anwesend waren, dann versorgt sie davon und sagt ihnen ein erkenntliches Wort
  9. Und ehrfürchtig sollen diejenigen sein, die, falls sie hinter sich eine schwache Nachkommenschaft zurückließen, Angst um sie hatten, und sie sollen Gottes achtsam sein und ein passendes Wort sagen
  10. Gewiss, diejenigen, die die Vermögen der Waisen ungerecht verzehren, verzehren in ihren Bäuchen nur Feuer. Und sie werden Loderndem ausgesetzt
  11. Gott vermacht euch hinsichtlich eurer Kinder: Für das männliche ist das Gleiche der Zuteilung wie für die zwei weiblichen. Wenn es aber über zwei Frauen waren, so ist für sie zwei Drittel von dem, was er hinterließ. War es aber eine einzige, so ist für sie die Hälfte und für seine Eltern ist für jeden einzelnen von ihnen das Sechstel von dem, was er hinterließ, falls er ein Kind hatte. Wenn er aber kein Kind hatte und seine Eltern beerbten ihn, so ist für seine Mutter das Drittel. Und falls er Brüder hatte, so ist für seine Mutter das Sechstel; nachdem ein Vermächtnis vermacht wird oder nach einer Schuld. Eure Eltern und eure Kinder, ihr wisst nicht, wer von ihnen euch im Nutzen näher ist. Es ist eine Verpflichtung von Gott. Gewiss war Gott wissend, weise
  12. Und für euch ist die Hälfte dessen, was eure Partnerinnen hinterließen, falls sie kein Kind hatten. Wenn sie aber ein Kind hatten, dann ist für euch das Viertel von dem, was sie hinterließen, erst nach einem Vermächtnis, womit sie vermachten, oder einer Schuld. Und für sie ist das Viertel von dem, was ihr hinterließt, falls ihr kein Kind hattet. Wenn ihr aber ein Kind hattet, dann ist für sie das Achtel von dem, was ihr hinterließt, erst nach einem Vermächtnis, womit ihr vermachtet, oder nach einer Schuld. Und wenn es ein Mann war, oder eine Frau, der kollateral beerbt wird und er einen Bruder oder eine Schwester hat, dann ist für jeden von ihnen beiden das Sechstel. Waren sie aber mehr als dies, dann sind sie Teilhaber im Drittel, erst nach einem Vermächtnis, das vermacht wird, oder einer Schuld, ohne eine Schädigung. Ein Vermächtnis von Gott, und Gott ist wissend, nachsichtig
  13. Diese sind die Grenzen Gottes, und wer Gott und seinem Gesandten gehorcht, den lässt er in Gärten eintreten, worunter die Flüsse verlaufen. Darin sind sie ewig. Und dies ist der gewaltige Gewinn
  14. Und wer sich Gott und seinem Gesandten widersetzt und seine Grenzen übertritt, den lässt er in ein Feuer eintreten. Darin ist er ewig und für ihn ist eine erniedrigende Qual
  15. Und gegen diejenigen von euren Frauen, die dem Abscheulichen nachkommen, lasst dann vier von euch bezeugen. Wenn sie dann bezeugten, so haltet sie fest in den Häusern, bis der Tod sie abberuft oder Gott für sie einen Ausweg macht
  16. Und beeinträchtigt die beiden von euch, die ihm nachkommen. Bereuten sie es und besserten sich, dann lasst von beiden ab. Gewiss, Gott war Reue annehmend, gnädig
  17. Es ist gewiss Gottes, die Reue derjenigen anzunehmen, die das Schlechte aus Unwissenheit tun, dann aber zeitnah bereuen. Jene sind es, deren Reue Gott annimmt. Und Gott war wissend, weise
  18. Und die Reue ist nicht für diejenigen, welche die Schlechtigkeiten tun. Sobald einer von ihnen dem Tod nahte, sagte er: Ich bereute es jetzt. Und auch nicht für diejenigen, die sterben, wobei sie Ableugner sind. Für jene bereiteten wir eine schmerzhafte Qual
  19. Ihr, die ihr glaubtet, weder ist es euch erlaubt, die Frauen erzwingend zu beerben, noch sie einzuzwängen, um etwas von dem wegzunehmen, was ihr ihnen zukommen ließt, außer sie kommen einer klaren Abscheulichkeit nach. Geht mit ihnen auf erkenntliche Weise um. Und falls ihr sie hasstet, so mögt ihr eine Sache hassen, worin Gott viel Gutes legt
  20. Und wenn ihr eine Partnerin anstelle einer anderen ersetzen wolltet und der einen von ihnen einen Zentner zukommen ließt, dann nehmt nichts davon. Wollt ihr es in verleumdender und klar sündiger Weise nehmen
  21. Wie könnt ihr es nehmen, wo ihr bereits aufeinander eingegangen seid und sie von euch einen strikten Bund entgegennahmen
  22. Und heiratet nicht die von den Frauen, die eure Väter heirateten, außer was schon geschehen ist. Gewiss, es war eine Abscheulichkeit, unausstehlich und ein schlechter Weg
  23. Verboten sind euch eure Mütter, eure Töchter, eure Schwestern, eure Tanten väterlicherseits, eure Tanten mütterlicherseits, die Töchter des Bruders, die Töchter der Schwester, eure Milchmütter, eure Milchschwestern, die Mütter eurer Frauen, die unter eurer Obhut Betreuten, die von euren Frauen sind, zu denen ihr intim eingegangen seid - falls ihr aber nicht zu ihnen intim eingegangen seid, so ist es kein Verstoß für euch -, die Angetrauten eurer Söhne, die aus eurem Kreuzbein kommen, dass ihr euch mit zwei Schwestern verbindet, außer es ist schon geschehen - gewiss, Gott war vergebend, gnädig
  24. und die Ehrbaren unter den Frauen. Anders ist es mit denen, die unter eurem Recht stehen. Die Schrift Gottes obliegt euch. Und euch ist erlaubt, was darüber hinaus geht, dass ihr mit euren Vermögen eigenwillig und nicht gewaltsam begehrt. Was ihr dann genossen habt von ihnen, so lasst ihnen ihre Löhne als Pflichtteil zukommen. Es ist auch kein Verstoß für euch, was ihr untereinander vereinbartet erst nach dem Pflichtteil. Gewiss, Gott war wissend, weise
  25. Und wer langfristig keine gläubigen Ehrbaren heiraten konnte, dann von euren gläubigen Mägden, die unter eurem Recht stehen. Und Gott ist wissender über euren Glauben - einige von euch sind ja von den anderen. So heiratet sie mit der Erlaubnis ihrer Leute und lasst ihnen ihre Löhne in erkenntlicher Weise zukommen als Ehrbare, die weder hemmungslos sind noch sich Liebhaber nehmen. Falls diese ehrbar wurden und dann Abscheuliches brachten, so ist über sie die Hälfte der Qual von den Ehrbaren. Das ist für den von euch, der die Bedrängnis fürchtet. Wenn ihr aber geduldig seid, so ist es besser für euch. Und Gott ist vergebend, gnädig
  26. Gott möchte euch aufklären, euch zu den Normen derer leiten, die vor euch waren, und eure Reue annehmen. Und Gott ist wissend, weise
  27. Und Gott möchte eure Reue annehmen, und diejenigen, die den Begierden folgen, möchten, dass ihr in eine gewaltige Abweichung abweicht
  28. Gott möchte es euch erleichtern. Und der Mensch wurde schwach erschaffen
  29. Ihr, die ihr glaubtet, verzehrt eure Vermögen nicht durch die Falschheit untereinander, außer es ist ein Handel in gegenseitiger Zufriedenheit. Und tötet euch nicht gegenseitig. Gewiss, Gott war euch gegenüber gnädig
  30. Und wer dies feindselig und ungerecht tut, so werden wir ihn einem Feuer aussetzen. Und dies war für Gott ein Leichtes
  31. Wenn ihr das Ungeheuerliche von dem meidet, was euch unterbunden wurde, entlasten wir euch von euren Schlechtigkeiten, und lassen euch einen edlen Eintritt eintreten
  32. Und wünscht euch nicht das, womit Gott einige von euch über andere begünstigte. Für die Männer ist ein Anteil von dem, was sie erwarben, und für die Frauen ist ein Anteil von dem, was sie erwarben. Und fragt Gott von seiner Gunst. Gewiss, Gott war in allen Dingen wissend
  33. Und für jeden machten wir Erbberechtigte in dem, was die Eltern, die Nahverwandten und diejenigen hinterließen, die durch eure Glaubenssätze verbunden waren. So lasst ihnen ihren Anteil zukommen. Gewiss, Gott war über alle Dinge Zeuge
  34. Die Männer sind den Frauen gegenüber geradestehend, worin Gott einige von ihnen über andere begünstigte, und in dem, was sie von ihrem Vermögen ausgaben. So sind die rechtschaffenen Frauen loyal und sind des Verborgenen bewahrend, was Gott bewahrte. Und belehrt diejenigen, deren Ausschweifung ihr befürchtet, verlasst sie in den Liegestellen und versagt euch ihnen. Und falls sie euch gehorchten, dann trachtet nicht nach einem Weg gegen sie. Gewiss, Gott war erhaben, groß
  35. Befürchtetet ihr Zerrissenheit zwischen ihnen beiden, so schickt einen Richter von seinen Leuten und einen Richter von ihren Leuten. Wenn sie beide die Aussöhnung möchten, lässt Gott es zwischen ihnen beiden gelingen. Gewiss, Gott war wissend, kundig
  36. Und dient Gott und gesellt ihm nichts bei. Und erweist Güte den Eltern, den Nahestehenden, den Waisen, den Bedürftigen, den nahestehenden Nachbarn, den fremden Nachbarn, dem Angehörigen zur Seite, dem Obdachlosen und denen, die unter eurem Recht stehen. Gewiss, Gott liebt die nicht, die angeberische Prahler sein zu pflegten
  37. Diejenigen, die geizen und den Menschen zum Geizen befehlen und das verschweigen, was Gott ihnen von seiner Gunst zukommen ließ. Und wir bereiteten für die Ableugner eine erniedrigende Qual
  38. Und diejenigen, die ihr Vermögen um des Ansehens willen bei den Menschen ausgeben, und weder an Gott noch an den letzten Tag glauben. Und wer den Satan als Gegenstück hat, so ist er ein schlechtes Gegenstück
  39. Und was wäre mit ihnen, wenn sie an Gott und den letzten Tag glaubten und von dem ausgäben, womit Gott sie versorgte. Und Gott war über sie wissend
  40. Gewiss, Gott tut nicht im Gewicht eines Teilchens Unrecht. Und wenn es Gutes ist, so verdoppelt er es und er lässt seinerseits einen gewaltigen Lohn zukommen
  41. Aber wie, wenn wir von jeder Gemeinschaft einen Zeugen kommen ließen und wenn wir dich als Zeugen über diese kommen ließen
  42. An jenem Tag hätten diejenigen, die ableugneten und sich dem Gesandten widersetzten, gern, sie wären der Erde gleich. Und sie verschweigen Gott keine Erzählung
  43. Ihr, die ihr glaubtet, nähert euch nicht dem Kontakt, weder während ihr benommen seid, bis ihr wisst, was ihr sagt, noch abseitig, außer ihr seid unterwegs, bis ihr euch wascht. Und wenn ihr krank oder auf einer Reise wart oder einer von euch vom Abort kam oder ihr die Frauen berührtet, ihr aber kein Wasser fandet, so sucht euch eine gute Oberfläche und streicht über eure Gesichter und eure Hände. Gewiss, Gott war verzeihend, vergebend
  44. Sahst du nicht diejenigen, die einen Anteil von der Schrift bekamen? Sie erkaufen sich den Irrtum und möchten, dass ihr vom Weg abirrt
  45. Und Gott ist wissender über eure Feinde, Gott genügt als Verbündeter und Gott genügt als Helfer
  46. Von den Juden gibt es welche, die die Worte von ihren Stellen verzerren. Und sie sagen: „Wir hörten und widersetzten uns“, und „Lass hören, der nicht hörend ist“, und „Hüte uns“. Eine Verdrehung durch ihre Zungen und eine Anfechtung der Lebensordnung. Und hätten sie gesagt: „Wir hörten und gehorchten“, und „Lass hören“ und „Schaue auf uns“, wäre es besser für sie und aufrechter. Aber Gott verfluchte sie in ihrer Ableugnung. So glauben sie nicht, außer wenig
  47. Ihr, die ihr die Schrift bekamt, glaubt an das, was wir herabsandten, das bestätigend, was bei euch ist, bevor wir Gesichter verdecken und wir sie auf ihre Hinterseiten kehren oder wir sie verfluchen, so wie wir die Angehörigen des Sabbat verfluchten. Und die Angelegenheit Gottes war getan
  48. Gewiss, Gott vergibt nicht, dass ihm beigesellt wird. Aber er vergibt, was außer diesem ist, wem er will. Und wer Gott beigesellt, so ersann er ja eine gewaltige Sünde
  49. Sahst du nicht diejenigen, die sich selbst läutern? Doch Gott läutert, wen er will, und ihnen wird nicht ein Fädchen Unrecht getan
  50. Schau, wie sie die Lüge über Gott ersinnen. Dies genügt als klare Sünde
  51. Sahst du nicht diejenigen, die einen Anteil von der Schrift bekamen? Sie glauben an das Autoritäre und die Gewaltherrscher. Und sie sagen zu denjenigen, die ableugneten: Jene sind einen rechteren Weg geleitet als diejenigen, die glaubten
  52. Jene sind diejenigen, die Gott verfluchte. Und wen Gott verflucht, für ihn wirst du keinen Helfer finden
  53. Oder ist für sie ein Anteil an der Königsherrschaft? Auch dann lassen sie den Menschen nicht ein Grübchen zukommen
  54. Oder beneiden sie die Menschen um das, was ihnen Gott von seiner Gunst zukommen ließ? So gaben wir bereits der Sippe Abrahams die Schrift und die Weisheit. Und wir ließen ihnen eine gewaltige Königsherrschaft zukommen
  55. Und unter ihnen gibt es den, der daran glaubte, und unter ihnen gibt es den, der sich davon abwies. Es genügt jedoch die Hölle als Loderndes
  56. Gewiss, diejenigen, die unsere Zeichen ableugneten, werden wir einem Feuer aussetzen. Sooft ihre Häute durchgegart wurden, tauschten wir sie mit anderen Häuten aus, damit sie die Qual kosten. Gewiss, Gott war ehrenvoll, weise
  57. Und diejenigen, die glaubten und Rechtschaffenes taten, werden wir in Gärten eintreten lassen, worunter die Flüsse verlaufen. Darin sind sie ewig, für immer. Darin sind für sie gereinigte Partner. Und wir lassen sie in schattigen Schatten eintreten
  58. Gewiss, Gott befiehlt euch, dass ihr das Anvertraute ihren Leuten erbringt, und wenn ihr zwischen den Menschen richtet, dass ihr mit Ausgleich richtet. Gewiss, damit belehrt euch Gott gunstvoll. Gewiss, Gott war hörend, blickend
  59. Ihr, die ihr glaubtet, gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten und den Weisungsbefugten unter euch. Und wenn ihr in einer Sache strittet, so bringt sie zurück zu Gott und seinem Gesandten, wenn ihr an Gott und den letzten Tag zu glauben pflegtet. Dies ist besser und eine schönere Deutung
  60. Sahst du nicht diejenigen, die behaupten, dass sie an das glaubten, was zu dir herabgesandt wurde, und an das, was vor dir herabgesandt wurde? Sie möchten, dass über ihnen von Gewaltherrschern Recht gesprochen wird. Es wurde ihnen bereits befohlen, sie abzuleugnen. Und der Satan möchte sie in einen weit entfernten Irrtum abirren lassen
  61. Und wenn zu ihnen gesagt wurde: Kommt her zu dem, was Gott herabsandte, und zum Gesandten, sahst du die Heuchler von dir abweisend abweisen
  62. Wie ist es aber, wenn sie ein Schicksalsschlag traf durch das, was ihre Hände vorausschickten. Danach kamen sie zu dir und schwören bei Gott: Gewiss, wir mochten nur Gutes und Gelingen
  63. Jene sind diejenigen, von denen Gott weiß, was in ihren Herzen ist. So wende dich ab von ihnen, belehre sie und spreche ihnen aus ihren Seelen eine zutreffende Aussage
  64. Und wir sandten keinen Gesandten, außer dass ihm mit der Erlaubnis Gottes gehorcht wird. Und würden sie, wenn sie sich selbst Unrecht täten, zu dir kommen, so sie Gott um Vergebung bitten, und würde der Gesandte für sie um Vergebung bitten, so fänden sie Gott sicherlich Reue annehmend und gnädig
  65. Aber nein, bei deinem Herrn, sie glauben nicht, bis sie dich richten lassen über das, was zwischen ihnen zwiespältig war. Danach finden sie in sich selbst keine Bürde wegen dessen, was du richtetest. Und sie ergeben sich ergebungsvoll
  66. Und hätten wir ihnen vorgeschrieben: 'Tötet euer Selbst oder geht raus aus euren Wohnstätten', sie täten es nicht, außer wenige von ihnen. Und täten sie doch, worüber sie belehrt werden, wäre es besser für sie und eine stärkere Festigung
  67. Und dann hätten wir ihnen unsererseits einen gewaltigen Lohn zukommen lassen
  68. Und wir hätten sie einen geraden Pfad geleitet
  69. Und wer Gott und dem Gesandten gehorcht, so ist jener mit denjenigen von den Propheten, den Ehrlichen, den Zeugen und den Rechtschaffenen, die Gott begünstigte. Und schön ist es, jene als Begleiter zu haben
  70. Das ist die Gunst von Gott. Und Gott genügt als Wissender
  71. Ihr, die ihr glaubtet, nehmt euch in Acht. So zieht gefestigt aus oder zieht allesamt aus
  72. Und gewiss, unter euch gibt es den, der zögerlich ist. Und falls euch ein Schicksalsschlag traf, sagte er: Gott begünstigte mich, da ich mit ihnen kein Zeuge war
  73. Und wenn euch eine Gunst von Gott traf, so sagte er sicherlich, als wäre keine Zuneigung zwischen euch und ihm gewesen: Wäre ich doch mit ihnen gewesen, so hätte ich einen gewaltigen Gewinn gewonnen
  74. So sollen diejenigen auf dem Wege Gottes kämpfen, die das diesseitige Leben um das Letzte verkaufen. Und wer auf dem Wege Gottes kämpft und getötet oder siegreich wird, ihm werden wir dann einen gewaltigen Lohn zukommen lassen
  75. Und was ist mit euch, dass ihr nicht auf dem Weg Gottes kämpft. Und die Geschwächten von den Männern, den Frauen und den Kindern, diejenigen sagen: Unser Herr, bring uns aus dieser Ortschaft heraus, deren Leute ungerecht sind, und mache für uns deinerseits einen Verbündeten und mache für uns deinerseits einen Helfer
  76. Diejenigen, die glaubten, kämpfen auf dem Wege Gottes, und diejenigen, die ableugneten, kämpfen auf dem Wege der Gewaltherrscher. So bekämpft die Verbündeten des Satans. Gewiss, die List des Satans war schwach
  77. Sahst du nicht jene, zu denen gesagt wurde: Haltet eure Hände zurück, erhaltet den Kontakt aufrecht und steuert zur Verbesserung bei. Als ihnen der Kampf vorgeschrieben wurde, da fürchtete eine Gruppe von ihnen die Menschen wie in Gottesfurcht oder in stärkerer Furcht. Und sie sagten: Unser Herr, wieso schriebst du uns den Kampf vor? Hättest du uns doch auf eine nahe Frist zurückgestellt. Sage: Der Genuss des Diesseits ist wenig und das Letzte ist besser für den, der achtsam war. Und euch wird nicht ein Fädchen Unrecht getan
  78. Wo ihr auch seid, der Tod ereilt euch, auch wenn ihr in verbauten Burgen wärt. Und wenn sie Schönes trifft, sagen sie: Das ist von seiten Gottes her. Und wenn sie Schlechtes trifft, sagen sie: Das ist von deiner Seite her. Sage: Alles ist von seiten Gottes her. Was ist mit jenen, dem Volk, dass sie beinahe keine Erzählung begreifen
  79. Was dich an Schönem traf, ist von Gott. Und was dich an Schlechtem traf, ist von dir selbst. Und wir sandten dich für die Menschen als einen Gesandten. Und Gott genügt als Zeuge
  80. Wer dem Gesandten gehorcht, gehorchte ja Gott. Wer sich aber abkehrte, so sandten wir dich nicht als Bewahrer über sie
  81. Und sie sagen: Gehorsam. Aber wenn sie von dir wegtraten, brütete eine Schar von ihnen etwas anderes aus, als das, was du sagst. Und Gott schreibt auf, was sie ausbrüten. So wende dich ab von ihnen und verlasse dich auf Gott. Und Gott genügt als Sachwalter
  82. Reflektieren sie denn nicht über den Koran? Und wäre er von jemand anderem als Gott, so fänden sie in ihm sicherlich viel Widerspruch
  83. Und wenn zu ihnen eine Angelegenheit der Sicherheit oder der Angst kommt, sagten sie sie durch. Hätten sie sie aber zum Gesandten und den Weisungsbefugten unter ihnen zurückgebracht, so hätten jene unter ihnen, die sie analysieren, gewusst. Und ohne die Gunst Gottes über euch und seine Barmherzigkeit wäret ihr dem Satan gefolgt, außer ein wenig
  84. So kämpfe auf dem Weg Gottes. Du wirst nicht aufgefordert, außer mit deinem Selbst. Und ermutige die Gläubigen. Möge Gott die Schlagkraft derjenigen, die ableugneten, zurückhalten. Und Gott ist stärker in der Schlagkraft und stärker beim Exempel Statuieren
  85. Wer eine schöne Fürsprache einlegt, für den sei ein Anteil davon. Und wer eine schlechte Fürsprache einlegt, für den sei eine Abgeltung davon. Und Gott war über alle Dinge erhaltend
  86. Und wenn ihr mit einem Gruß gegrüßt wurdet, so grüßt mit einem schöneren oder gebt ihn zurück. Gewiss, Gott war über alle Dinge abrechnend
  87. Gott - keine Gottheit außer ihm. Er versammelt euch ja zu dem Tag der Auferstehung, an dem kein Zweifel ist. Und wer ist ehrlicher im Erzählen als Gott
  88. Also, was ist mit euch, dass ihr bezüglich der Heuchler zwei Fraktionen seid? Und Gott ließ sie rückfällig werden wegen dem, was sie erwarben. Möchtet ihr den rechtleiten, den Gott irreführte? Und wen Gott irreführt, für den wirst du keinen Weg finden
  89. Sie hätten es gern, dass ihr ableugnet, wie sie ableugneten, so dass ihr gleich wärt. So nehmt keine Verbündete von ihnen, bis sie auf dem Weg Gottes auswandern. Wenn sie sich aber abkehrten, so nehmt sie und tötet sie, wo immer ihr sie fandet. Und nehmt von ihnen weder einen Verbündeten noch einen Helfer
  90. Außer diejenigen, die zu einem Volk gelangen, zwischen denen und euch ein Bund ist, oder sie zu euch kamen mit bedrängten Brüsten, dass sie euch bekämpfen oder ihr Volk bekämpfen. Und wenn Gott wollte, ermächtigte er sie gegen euch, so dass sie euch bekämpfteten. Wenn sie sich dann von euch fernhielten, euch nicht bekämpften und euch den Frieden anboten, so machte Gott für euch keinen Weg über sie
  91. Ihr werdet andere finden, die möchten, dass sie sich bei euch absicherten und bei ihrem Volk absicherten. Jedes Mal, wenn sie zur Verführung zurückgebracht wurden, wurden sie in ihr rückfällig. Wenn sie sich also weder von euch fernhielten noch euch den Frieden anboten und ihre Hände nicht zurückhalten, so nehmt sie und tötet sie, wo immer ihr sie vorfindet. Und gegen jene verliehen wir euch eine klare Ermächtigung
  92. Und es gebührt keinem Gläubigen, dass er einen Gläubigen tötet außer aus Verfehlung. Und wer einen Gläubigen aus Verfehlung tötete, so gilt die Befreiung eines gläubigen Unterjochten und eine übergebene Entschädigung an seine Leute, außer sie erlassen sie. Und wenn er von einem euch feindlichen Volk und gläubig war, so gilt die Befreiung eines gläubigen Unterjochten. Und wenn er von einem Volk war, zwischen dem und euch ein Bund ist, so gilt eine übergebene Entschädigung an seine Leute und die Befreiung eines gläubigen Unterjochten. Und wer es nicht vermag, dann zwei aufeinanderfolgende Monate Fasten als Reueannahme von Gott. Und Gott war wissend, weise
  93. Und wer einen Gläubigen absichtlich tötet, so ist sein Lohn die Hölle, darin ist er ewig. Gott zürnte ihm, verfluchte ihn und bereitete für ihn eine gewaltige Qual
  94. Ihr, die ihr glaubtet, werdet euch klar, wenn ihr euch auf dem Wege Gottes durchschlugt, dass ihr nicht zu dem, der euch den Frieden anbot, sagt: Du bist nicht gläubig. Ihr trachtet nach der Reichweite des diesseitigen Lebens. Bei Gott gibt es doch viele Einkünfte. Auf diese Weise wart ihr zuvor, so war Gott huldreich über euch. Werdet euch also klar! Gewiss, Gott war kundig dessen, was ihr tut
  95. Nicht gleich sind die Sitzenden unter den Gläubigen, die keinen Schaden tragen, und die sich mit ihren Vermögen und ihrem Selbst auf dem Wege Gottes Bemühenden. Gott begünstigte die sich mit ihren Vermögen und ihrem Selbst Bemühenden mit einer Rangstufe über den Sitzenden. Doch Gott versprach beiden das Schöne und Gott begünstigte die sich Bemühenden über die Sitzenden mit einem gewaltigen Lohn
  96. Rangstufen von ihm, Vergebung und Barmherzigkeit. Und Gott war vergebend, gnädig
  97. Gewiss, zu denen, die sich selbst gegenüber ungerecht waren, sagten die Engel, als sie sie abberiefen: Worin wart ihr? Sie sagten: Wir waren geschwächt auf der Erde. Sie sagten: War die Erde Gottes nicht weitreichend genug, so dass ihr in ihr auswandert? Jenen aber ist die Hölle ihre Heimstätte. Welch schlimmes Schicksal
  98. Außer den Geschwächten von den Männern, den Frauen und den Kindern, die weder über eine Möglichkeit verfügen noch einen Weg geleitet werden
  99. So möge jenen Gott verzeihen! Und Gott war verzeihend, vergebend
  100. Und wer auf dem Weg Gottes auswandert, findet auf der Erde viele Zufluchtsstätten und Weite. Und wer aus seinem Haus auswandernd zu Gott und seinem Gesandten hinausgeht, ihn danach der Tod ereilt, so fiel bereits sein Lohn auf Gott. Und Gott war vergebend, gnädig
  101. Und wenn ihr euch auf der Erde durchschlugt, so ist es für euch kein Verstoß, dass ihr den Kontakt verkürzt, falls ihr befürchtetet, dass diejenigen, die ableugneten, euch versuchen. Gewiss, die Ableugner waren euch ein klarer Feind
  102. Und wenn du unter ihnen warst und für sie den Kontakt aufrecht erhieltst, so soll eine Schar von ihnen mit dir stehen und sie sollen ihre Waffen nehmen. Wenn sie sich dann niederwarfen, dann sollen sie hinter euch sein. Dann soll eine andere Schar, die noch nicht den Kontakt verrichtete, kommen und mit dir den Kontakt verrichten. Und sie sollen sich in Acht nehmen und ihre Waffen nehmen. Diejenigen, die ableugneten, hätten gerne, dass ihr eure Waffen und euer Gepäck außer Acht lasst, damit sie über euch in einem einzigen Überfall herfallen. Und für euch ist es kein Verstoß, wenn ihr eine Beeinträchtigung durch Regen hattet oder wenn ihr krank wart, dass ihr eure Waffen ablegt. Und nehmt euch in Acht. Gewiss, Gott bereitete für die Ableugner eine erniedrigende Qual
  103. Und wenn ihr den Kontakt vollbracht habt, so gedenkt Gottes stehend, sitzend und auf euren Seiten. Und wenn ihr euch beruhigt habt, dann erhaltet den Kontakt aufrecht. Gewiss, den Gläubigen ist der Kontakt zeitlich vorgeschrieben
  104. Und lasst nicht nach im Trachten nach dem Volk. Wenn es euch schmerzt, so schmerzt es sie gewiss, wie es euch schmerzt. Aber ihr erwartet von Gott, was sie nicht erwarten. Und Gott war wissend, weise
  105. Gewiss, wir ließen zu dir die Schrift mit der Wahrheit herabsenden, auf dass du richtest zwischen den Menschen mit dem, was Gott dir zeigte. Und sei kein Streiter für die Verräter
  106. Und bitte Gott um Vergebung. Gewiss, Gott war vergebend, gnädig
  107. Und streite nicht zugunsten derjenigen, die ihr Selbst verraten. Gewiss, Gott liebt nicht den, der ein sündiger Verräter war
  108. Sie verbergen sich vor den Menschen, aber sie verbergen sich nicht vor Gott, wobei er bei ihnen ist. Da brüten sie aus, was ihn von der Aussage her nicht zufriedenstellt. Und Gott war umfassend über das, was sie tun
  109. Da habt ihr im diesseitigen Leben zugunsten jener gestritten. Wer streitet dann mit Gott zugunsten derer am Tag der Auferstehung oder wer sonst wird über sie Sachwalter sein
  110. Und wer Schlechtes oder sich selbst Unrecht tut, danach Gott um Vergebung bittet, der findet Gott vergebend, gnädig
  111. Und wer eine Sünde erwirbt, so erwirbt er sie nur gegen sich selbst. Und Gott war wissend, weise
  112. Und wer eine Verfehlung oder eine Sünde erwirbt, sie danach einem Unschuldigen vorwirft, der trägt ja eine Verleumdung und eine klare Sünde
  113. Und wäre nicht Gottes Gunst über dich und seine Barmherzigkeit, so wäre eine Schar von ihnen dabei gewesen, dich irrezuführen. Sie ließen aber keinen abirren außer sich selbst und sie schaden dir bei keiner Sache. Und Gott ließ auf dich die Schrift herabsenden und die Weisheit und lehrte dich, was du nicht zu wissen pflegtest. Und die Gunst Gottes über dich war gewaltig
  114. Nichts Gutes ist in vielen ihrer Zwiegespräche, außer man ordnete eine Spende, Erkenntliches oder eine Aussöhnung zwischen den Menschen an. Und wer dies tut im Trachten nach Gottes Wohlgefallen, so werden wir ihm einen gewaltigen Lohn zukommen lassen
  115. Und wer sich vom Gesandten losreißt, nachdem ihm die Rechtleitung klar wurde, und einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, den lassen wir dem zukehren, dem er sich zukehrte. Und wir setzen ihn der Hölle aus, welch schlimmes Schicksal
  116. Gewiss, Gott vergibt nicht, dass ihm beigesellt wird, aber er vergibt, was außer diesem ist, wem er will. Und wer Gott beigesellt, der ist ja dann in einem Irrtum weit entfernt abgeirrt
  117. Gewiss, sie rufen anstelle seiner nichts außer Weibliche. Und gewiss, sie rufen nichts außer einen rebellischen Satan
  118. Gott verfluchte ihn. Und er sagte: Ich werde mir sicherlich von deinen Dienern einen festgesetzten Anteil nehmen
  119. Und ich werde sie sicherlich irreführen, in ihnen Wünsche wecken und ihnen befehlen, so werden sie dem Vieh die Ohren schlitzen. Und ich werde ihnen sicherlich befehlen, so werden sie die Erschaffung Gottes ändern. Und wer sich den Satan anstelle Gottes als einen Verbündeten nimmt, der erlitt ja bereits einen klaren Verlust
  120. Er verspricht ihnen und weckt in ihnen Wünsche. Aber der Satan verspricht nichts außer Täuschung
  121. Jenen ihre Heimstätte ist die Hölle, und daraus finden sie keinen Ausweg
  122. Und diejenigen, die glaubten und Rechtschaffenes taten, werden wir in Gärten eintreten lassen, worunter die Flüsse verlaufen. Darin sind sie ewig, für immer. Das Versprechen Gottes ist wahr. Und wer ist in der Aussage ehrlicher als Gott
  123. Es geht weder nach euren Wünschen noch nach den Wünschen der Leute der Schrift. Wer Schlechtes tut, wird dafür entlohnt und findet für sich anstelle Gottes weder einen Verbündeten noch einen Helfer
  124. Und wer Rechtschaffenes tut, ob männlich oder weiblich, und dabei gläubig ist, so treten jene in den Garten ein und ihnen wird kein Grübchen Unrecht getan
  125. Und wessen Lebensordnung ist besser als desjenigen, der sein Antlitz für Gott hingab, dabei gütig war und der Gemeinde Abrahams als Monotheist folgte. Und Abraham nahm sich Gott als Vertrauten
  126. Und Gottes ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott war über alle Dinge umfassend
  127. Sie ersuchen dich um Auskunft über die Frauen. Sage: Auskunft gibt euch Gott über sie und was euch in der Schrift vorgetragen wird über die verwaisten Frauen, denen ihr nicht zukommen lasst, was für sie vorgeschrieben ist, und die ihr zu verheiraten begehrt, über die Geschwächten von den Kindern und darüber, dass ihr für die Waisen in Gerechtigkeit einsteht. Und was ihr an Gutem tut, gewiss, so war Gott wissend darüber
  128. Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann Ausschweifung oder Abkehr befürchtete, so ist es kein Verstoß für sie beide, dass sie sich in Rechtschaffenheit aussöhnen. Die Aussöhnung ist nämlich besser und die rücksichtslosen Seelen wurden vorgebracht. Wenn ihr aber gütig und achtsam seid, so war Gott gewiss kundig dessen, was ihr tut
  129. Und ihr werdet nicht gerecht sein können zwischen den Frauen, auch wenn ihr euch bemühtet. Aber weicht nicht in voller Abweichung ab, sodass ihr sie hängend zurücklasst. Und wenn ihr aussöhnt und achtsam seid, so war Gott gewiss vergebend, gnädig
  130. Und wenn sie sich beide trennen, bereichert Gott jeden aus seiner Weite heraus. Und Gott war weitreichend, weise
  131. Und Gottes ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und wir erlegten bereits denjenigen, denen die Schrift vor euch zukam, und auch euch auf Gottes achtsam zu sein. Und wenn ihr ableugnet, so ist gewiss Gottes, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott war reich, lobenswert
  132. Und Gottes ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott genügt als Sachwalter
  133. Wenn er will, lässt er euch vergehen, ihr Menschen, und lässt andere kommen. Und Gott war darüber mächtig
  134. Wer das Entgelt des Diesseits möchte, so ist bei Gott das Entgelt des Diesseits und des Letzten. Und Gott war hörend, blickend
  135. Ihr, die ihr glaubtet, seid geradestehend für die Gerechtigkeit als Zeugen für Gott, auch wenn es gegen euch selbst oder die Eltern oder die Nahverwandten wäre. Ob man reich oder arm ist, so ist Gott am ehesten mit beiden verbündet. So folgt nicht der Neigung, auf dass ihr gerecht seid. Und wenn ihr verdreht oder euch abwendet, so war Gott gewiss kundig dessen, was ihr tut
  136. Ihr, die ihr glaubtet, glaubt an Gott, seinen Gesandten, die Schrift, die er auf seinen Gesandten herabsandte, und die Schrift, die er zuvor herabsenden ließ. Und wer Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den letzten Tag ableugnet, der ist ja dann in einem Irrtum weit entfernt abgeirrt
  137. Gewiss, diejenigen, die glaubten, danach ableugneten, danach glaubten, danach ableugneten, danach an Ableugnung zunahmen; es ist nicht Gottes, ihnen zu vergeben noch sie einen Weg zu leiten
  138. Verkünde den Heuchlern, dass für sie eine schmerzhafte Qual ist
  139. Das sind diejenigen, die sich die Ableugner zu Verbündeten nehmen anstelle der Gläubigen. Trachten sie bei ihnen nach der Ehre? So gewiss, alle Ehre ist Gottes
  140. Und er sandte auf euch bereits in der Schrift herab: Wenn ihr hörtet, dass die Zeichen Gottes abgeleugnet und verspottet werden, dann sitzt nicht mit ihnen, bis sie über eine andere Erzählung schwatzen. Ihr wärt sonst gewiss gleich wie sie. Gewiss, Gott wird die Heuchler und die Ableugner allesamt in der Hölle versammeln
  141. Das sind diejenigen, die euch bezüglich etwas abwarten. Wenn für euch ein Durchbruch von Gott war, sagten sie: Waren wir nicht mit euch? Und wenn für die Ableugner ein Anteil war, sagten sie: Bemächtigten wir uns eurer nicht und hielten die Gläubigen von euch ab? Gott richtet dann zwischen euch am Tag der Auferstehung. Und er wird für die Ableugner keinen Weg gegen die Gläubigen machen
  142. Gewiss, die Heuchler versuchen Gott auszutricksen. Er aber trickst sie aus. Und wenn sie zum Kontakt hinstanden, standen sie faul hin. Sie stellen sich den Menschen zur Schau und gedenken Gottes nicht, außer wenig
  143. Sie sind dazwischen wankelmütig, weder zu diesen noch zu jenen. Und wen Gott irreführt, für den wirst du keinen Weg finden
  144. Ihr, die ihr glaubtet, nehmt euch nicht die Ableugner zu Verbündeten anstelle der Gläubigen. Möchtet ihr, dass ihr Gott eine klare Ermächtigung gegen euch gebt
  145. Gewiss, die Heuchler sind in der niedrigsten Lage vom Feuer. Und du wirst für sie keinen Helfer finden
  146. Außer diejenigen, die bereuten, sich besserten, sich an Gott festhielten und in ihrer Lebensordnung gegenüber Gott treu waren. So sind jene mit den Gläubigen und Gott wird den Gläubigen einen gewaltigen Lohn zukommen lassen
  147. Was hat Gott an eurer Peinigung, wenn ihr gedankt und geglaubt habt? Und Gott war dankend, wissend
  148. Gott liebt nicht die Äußerung von schlechten Aussagen, außer wem Unrecht getan wurde. Und Gott war hörend, wissend
  149. Wenn ihr Gutes zeigt, es verbergt oder Schlechtes verzeiht, so war Gott gewiss verzeihend, mächtig
  150. Gewiss, diejenigen, die Gott und seine Gesandten ableugnen, die zwischen Gott und seinen Gesandten unterscheiden möchten und sagen: Wir glauben an einige und leugnen andere ab. Dabei möchten sie sich einen Weg dazwischen nehmen
  151. Jene sind wahrhaftig die Ableugner. Und wir bereiteten für die Ableugner eine erniedrigende Qual
  152. Und diejenigen, die an Gott und seine Gesandten glaubten und zwischen keinem von ihnen unterschieden, jenen wird er ihre Löhne zukommen lassen. Und Gott war vergebend, gnädig
  153. Die Leute der Schrift fragen dich danach, dass du auf sie eine Schrift vom Himmel herabsenden lässt. Sie fragten bereits Moses nach etwas Größerem als dieses. So sagten sie: Lass uns Gott unverhüllt sehen. Da packte sie der Blitzschlag wegen ihrem Unrecht. Danach nahmen sie sich das Kalb, nachdem die Klarheiten zu ihnen kamen. So verziehen wir dies und ließen Moses eine klare Ermächtigung zukommen
  154. Und wir hoben mit ihrem Bund über sie das Gebirge empor und wir sagten ihnen: Tretet unterwürfig durch das Tor ein. Und wir sagten ihnen: Übertretet nicht am Sabbat. Und wir nahmen von ihnen einen strikten Bund
  155. Infolge ihres Brechens des Bundes, ihres Ableugnens der Zeichen Gottes, ihres Tötens der Propheten zu Unrecht und ihrer Aussage: „Unsere Herzen sind verhüllt“, prägte sie doch Gott mit ihrer Ableugnung, so glauben sie nicht, außer wenig
  156. Und infolge ihres Ableugnens, ihres Aussagens einer gewaltigen Verleumdung über Maria
  157. Und ihrer Aussage: Gewiss, wir töteten den Gesalbten, Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes. Weder töteten noch kreuzigten sie ihn, aber es kam ihnen ähnlich vor. Und gewiss, diejenigen, die darin uneinig waren, sind ja im Zweifel darüber. Sie haben davon kein Wissen, sie folgen nur der Vermutung. Und sie töteten ihn nicht in Gewissheit
  158. Doch Gott hob ihn zu sich empor. Und Gott war ehrenvoll, weise
  159. Und es gibt keinen unter den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tod an ihn glauben wird. Und am Tag der Auferstehung ist er ein Zeuge über sie
  160. Infolge des Unrechts von denjenigen, die Juden waren, verboten wir ihnen gute Dinge, die ihnen erlaubt waren, und infolge ihres häufigen Abweisens vom Weg Gottes
  161. Und ihres Einnehmens der Verzinsung, wobei es ihnen ja unterbunden wurde, und ihres Verzehrens der Vermögen der Menschen durch die Falschheit. Und wir bereiteten den Ableugnern von ihnen eine schmerzhafte Qual
  162. Aber die von ihnen, die im Wissen verwurzelt sind, und die Gläubigen glauben an das, was zu dir herabgesandt und was vor dir herabgesandt wurde. Und die Aufrechterhaltenden des Kontakts, die zur Verbesserung Beisteuernden und die an Gott und den letzten Tag Glaubenden; jenen werden wir einen gewaltigen Lohn zukommen lassen
  163. Gewiss, wir offenbarten dir wie wir Noah und den Propheten nach ihm offenbarten. Und wir offenbarten Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, den Volkszweigen, Jesus, Hiob, Jonas, Aaron und Salomo. Und wir ließen David einen Psalter zukommen
  164. Und Gesandte, von denen wir dir ja zuvor erzählten, und Gesandte, von denen wir dir nicht erzählten. Und Gott sprach wörtlich zu Moses
  165. Verkündende und warnende Gesandte, damit es für die Menschen nach den Gesandten kein Argument gegen Gott gibt. Und Gott war ehrenvoll, weise
  166. Aber Gott bezeugt, was er zu dir herabsenden ließ. Er ließ es mit seinem Wissen herabsenden. Auch die Engel bezeugen. Und Gott genügt als Zeuge
  167. Gewiss, diejenigen, die ableugneten und vom Weg Gottes abwiesen, sind ja in einem Irrtum weit entfernt abgeirrt
  168. Gewiss, diejenigen, die ableugneten und Unrecht taten; es ist nicht Gottes, ihnen zu vergeben noch sie einen Weg zu leiten
  169. Außer den Höllenweg. Darin sind sie ewig, für immer. Und dies war für Gott ein Leichtes
  170. Ihr Menschen, der Gesandte kam bereits zu euch mit der Wahrheit von eurem Herrn. So glaubt, das ist besser für euch. Und wenn ihr ableugnet, so ist gewiss Gottes, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Gott war wissend, weise
  171. Ihr Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurer Lebensordnung und sagt nichts über Gott außer der Wahrheit. Der Gesalbte, Jesus, der Sohn Marias, ist nur der Gesandte Gottes, sein Wort, das er Maria auferlegte, und ein Geist von ihm. So glaubt an Gott und seine Gesandten und sagt nicht: Drei. Hört auf, das ist besser für euch. Gott ist nur ein einziger Gott. Gepriesen sei er, dass er ein Kind hätte! Sein ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott genügt als Sachwalter
  172. Weder wird es der Gesalbte verachten, dass er ein Diener Gottes ist, noch die angenäherten Engel. Wer aber seinen Dienst verachtet und sich hochmütig verhält, er wird sie dann alle zu sich drängen
  173. Aber denjenigen, die glaubten und das Rechtschaffene taten, wird er ihre Löhne erfüllen und er fügt ihnen von seiner Gunst hinzu. Doch diejenigen, die sich verachtend und hochmütig verhielten, quält er dann mit einer schmerzhaften Qual. Und anstelle Gottes finden sie für sich weder einen Verbündeten noch einen Helfer
  174. Ihr Menschen, bereits kam zu euch ein Beweis von eurem Herrn. Und wir ließen zu euch ein klares Licht herabsenden
  175. Aber diejenigen, die an Gott glaubten und sich an ihn festhielten, wird er dann in Barmherzigkeit von ihm und Gunst eintreten lassen. Und er leitet sie zu sich – einen geraden Pfad
  176. Sie ersuchen dich um Auskunft. Sage: Gott gibt euch Auskunft über die Kollateralerbschaft: Falls jemand zugrunde ging, der kein Kind, aber eine Schwester hat, so ist für sie die Hälfte dessen, was er hinterließ. Und er beerbt sie, falls sie kein Kind hatte. Wenn sie aber zwei waren, dann ist für beide zwei Drittel von dem, was er hinterließ. Und falls sie Geschwister waren, Männer und Frauen, so ist für das männliche das Gleiche der Zuteilung wie für die zwei weiblichen. Gott macht es euch klar, insofern ihr euch irrt. Und Gott ist in allen Dingen wissend

(Index der Koranübersetzungen)

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Wer SATT ist, wird NIE einen HUNGERNDEN verstehen.
Es kommt nicht darauf an, wie ALT man ist, sondern WIE man alt ist.
AUFRICHTIGKEIT ist wahrscheinlich die verwegenste Form der TAPFERKEIT.
Ein WAHRHAFT großer Mensch wird weder einen Wurm ZERTRETEN, noch vor dem Kaiser KRIECHEN.
Was Rednern an TIEFE fehlt, ersetzen sie durch LÄNGE.
Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.
Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in DIR.
Wandelt mit den FÜßEN auf der ERDE; mit den HERZEN aber seid im HIMMEL.
Bewußt-Sein ist Selbst-Erlebnis durch Selbst-Betrachtung.
Doch die SCHÖPFUNG - bleibt ein WUNDER.
Nur der Schweigende hört.
Suche nicht ANDERE, sondern dich SELBST zu übertreffen.
Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
Jede Weisheit ist ein Geschenk Gottes
Wer sich nicht mehr WUNDERN kann, der ist SEELISCH bereits TOD.
Menschen wünschen sich Geduld, aber so schnell wie möglich