{"id":1679,"date":"2024-11-12T13:49:39","date_gmt":"2024-11-12T13:49:39","guid":{"rendered":"https:\/\/hanif.de\/?p=1679"},"modified":"2024-11-12T13:49:39","modified_gmt":"2024-11-12T13:49:39","slug":"die-wahre-verbindung-zu-gott-durch-die-schrift-verse-7169-170","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanif.de\/?p=1679","title":{"rendered":"Die wahre Verbindung zu Gott durch die Schrift \u2013 Verse 7:169-170"},"content":{"rendered":"<p>Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Gn\u00e4digen<\/p>\n<blockquote><p>7:169 Dann aber folgten ihnen Nachfolger, die die Schrift erbten. Sie nehmen sich die Option des Niedrigeren und sagen dabei: Uns wird vergeben. Und wenn ihnen eine \u00e4hnliche Option zukommt, nehmen sie sie. Wurde von ihnen nicht der Bund der Schrift entgegengenommen, dass sie \u00fcber Gott nichts sagen au\u00dfer der Wahrheit, und sie studierten, was darin steht? Die Heimst\u00e4tte des Letzten ist jedoch besser f\u00fcr diejenigen, die achtsam sind. Versteht ihr denn nicht?<\/p>\n<p>7:170 Und was diejenigen angeht, die sich an die Schrift festhalten und den Kontakt aufrechterhalten, wir lassen gewiss nicht den Lohn der Rechtschaffenen verloren gehen<\/p><\/blockquote>\n<p>In den Versen <strong>7:169-170<\/strong> wird ein wichtiger Aspekt des Verh\u00e4ltnisses zwischen den Menschen und der g\u00f6ttlichen Offenbarung beleuchtet. Diese beiden Verse handeln von zwei unterschiedlichen Gruppen: Jene, die sich der <strong>niedrigeren Option<\/strong> zuwenden, und jene, die sich <strong>fest an die wahre Schrift halten<\/strong>. Traditionelle Interpretationen neigen dazu, in diesen Versen auf das <strong>formale Gebet (Sal\u0101h)<\/strong> zu verweisen. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass es hier um etwas viel Tieferes geht \u2013 n\u00e4mlich um den <strong>spirituellen Kontakt zu Gott<\/strong> durch die authentische, unver\u00e4nderte Schrift.<\/p>\n<h4>1. Die Wahl der \u201eniedrigeren Option\u201c<\/h4>\n<p>Im Vers <strong>7:169<\/strong> wird die erste Gruppe beschrieben: Nachfolger, die die Schrift Gottes geerbt haben, sich jedoch f\u00fcr eine <strong>minderwertige Option<\/strong> entscheiden. Anstatt die <strong>wahre, g\u00f6ttliche Weisung<\/strong> der Schrift zu befolgen, greifen sie zu <strong>erdichteten Schriften oder menschlichen Interpretationen<\/strong>, die ihnen kurzfristige Vorteile verschaffen. Sie rechtfertigen ihr Verhalten mit der Aussage: \u201eUns wird vergeben\u201c, und wiederholen diese Wahl immer wieder, wenn sich eine \u00e4hnliche Gelegenheit bietet.<\/p>\n<p>Dies zeigt eine bewusste Entscheidung, die <strong>niedrigere, weltliche Option<\/strong> der Schrift zu bevorzugen, anstatt die h\u00f6here, g\u00f6ttliche Weisung zu akzeptieren. Der Vers erinnert uns daran, dass sie die <strong>Verpflichtung gegen\u00fcber der Schrift<\/strong> hatten, nichts anderes \u00fcber Gott zu sagen au\u00dfer der Wahrheit. Doch sie ignorierten diesen Bund, obwohl sie die Schrift studierten und wussten, was darin steht.<\/p>\n<h4>2. Die Bedeutung des \u201eFesthaltens an der Schrift\u201c<\/h4>\n<p>Im Vers <strong>7:170<\/strong> wird die zweite Gruppe beschrieben: Jene, die sich <strong>fest an die Schrift halten<\/strong> und den <strong>Kontakt zu Gott<\/strong> aufrechterhalten. Hier wird traditionell oft das formale Gebet (Sal\u0101h) als der Kontakt zu Gott interpretiert. Doch das Wort <strong>\u201e\u064a\u064f\u0645\u064e\u0633\u0651\u0650\u0643\u064f\u0648\u0646\u064e \u0628\u0650\u0627\u0644\u0652\u0643\u0650\u062a\u064e\u0627\u0628\u0650 (sich an die Schrift festhalten)\u201c<\/strong> verdeutlicht, dass es um die <strong>Befolgung der heiligen Schrift<\/strong> geht. Das \u201eFesthalten\u201c bezieht sich darauf, die Schrift als prim\u00e4re Quelle der g\u00f6ttlichen Weisung zu betrachten und danach zu leben.<\/p>\n<p>Der Kontakt zu Gott wird in diesem Kontext durch die <strong>st\u00e4ndige R\u00fcckbesinnung auf die authentische Schrift<\/strong> aufrechterhalten. Diejenigen, die sich f\u00fcr die Befolgung der Schrift entscheiden, pflegen eine direkte Verbindung zu Gott, da sie die <strong>wahre g\u00f6ttliche Botschaft<\/strong> als ihren spirituellen Leitfaden akzeptieren.<\/p>\n<h4>3. Die Konsequenz der Wahl<\/h4>\n<p>Diese beiden Verse zeigen einen klaren Kontrast:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Diejenigen, die die niedrigere Option w\u00e4hlen<\/strong>, verlieren den Kontakt zu Gott, indem sie sich von der wahren Offenbarung abwenden und menschliche Erfindungen oder Interpretationen bevorzugen. Diese Wahl wird als minderwertig und verg\u00e4nglich beschrieben.<\/li>\n<li><strong>Diejenigen, die sich an die Schrift halten<\/strong>, bewahren ihre Verbindung zu Gott und erhalten den Lohn der Rechtschaffenen. Gott l\u00e4sst ihren Lohn nicht verloren gehen, da sie die <strong>wahre Offenbarung<\/strong> anerkennen und danach leben.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Fazit<\/h4>\n<p>Die traditionelle Ansicht, dass sich der Vers <strong>7:170<\/strong> auf das formale Gebet bezieht, greift zu kurz. Der Text deutet auf eine tiefere Bedeutung hin: Der wahre Kontakt zu Gott entsteht durch die <strong>authentische Befolgung seiner Schrift<\/strong>. Diejenigen, die die <strong>niedrigere Option<\/strong> w\u00e4hlen, indem sie erdichtete Schriften oder Interpretationen vorziehen, entfernen sich von diesem Kontakt. Die Botschaft der Verse fordert dazu auf, die <strong>wahre, g\u00f6ttliche Weisung<\/strong> anzunehmen und den Kontakt zu Gott durch die <strong>unverf\u00e4lschte Schrift<\/strong> aufrechtzuerhalten, um die ewige Belohnung im Letzten zu erlangen.<\/p>\n<p>Dieser Ansatz verdeutlicht, warum die <strong>Hanif-\u00dcbersetzung<\/strong> den Fokus auf das <strong>Festhalten an der Schrift<\/strong> und den <strong>spirituellen Kontakt zu Gott<\/strong> legt, anstatt auf das physische Gebet. Es geht darum, die Verbindung zu Gott durch das <strong>Leben nach seiner Offenbarung<\/strong> aufrechtzuerhalten und die authentische Schrift als <strong>prim\u00e4re Quelle der g\u00f6ttlichen F\u00fchrung<\/strong> anzuerkennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Gn\u00e4digen 7:169 Dann aber folgten ihnen Nachfolger, die die Schrift erbten. Sie nehmen sich die Option des Niedrigeren und sagen dabei: Uns wird vergeben. 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