{"id":351,"date":"2012-02-01T00:44:41","date_gmt":"2012-02-01T00:44:41","guid":{"rendered":"http:\/\/hanif.de\/?p=351"},"modified":"2022-10-15T00:45:28","modified_gmt":"2022-10-15T00:45:28","slug":"erklarung-zu-sura-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanif.de\/?p=351","title":{"rendered":"Erkl\u00e4rung zu Sura 53"},"content":{"rendered":"<p>Im Namen Gottes Des Erbarmers Des Gn\u00e4digen<\/p>\n<p>Da sich unsere \u00dcbersetzung zu Sura 53 (die sog. &#8220;Der Stern&#8221;) an bestimmten Stellen von allen anderen unterscheidet, sehen wir es als notwendig an, diese Stellen zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Obwohl der Koran in seiner Aussage leicht verst\u00e4ndlich ist, liegt aber seine Schwierigkeit vor allem darin, dass er in einem kompakten Stil formuliert ist. Diese Schwierigkeit entpuppt sich am st\u00e4rksten bei der wortgetreue \u00dcbersetzung, die wir weiter so beibehalten m\u00f6chten, obwohl es f\u00fcr einige Leser ohne die Erkl\u00e4rung unsererseits schwer verst\u00e4ndlich sein k\u00f6nnte. Die Verse aus Sura 53, die wir hier behandeln m\u00f6chten,\u00a0 sind: 6, 9, 11, 14, 16, 19-20, 32, 37, 46, 47, 53<\/p>\n<blockquote><p><big>53:6 Dem Intensit\u00e4t zu eigen ist, sich so <u>ausglich<\/u><\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>In dieser Abschnitt der Sura geht es um die Begegnung Mohammeds mit einem h\u00f6heren Wesen, das gewisse himmlische Kr\u00e4ften aufweist. Viele Koran-Interpretatoren meinen, dass es sich um Gabriel handele. Auch schreiben manche \u00dcbersetzer seinen Namen in Klammern, obwohl der Name &#8220;Gabriel&#8221; in dieser Sura gar nicht vorkommt. Wir wollen diese Behauptung nicht ausschlie\u00dfen, doch wollen wir auch nicht etwas behaupten, was nur eine Vermutung ist. In Vers 6 wird diesem Wesen eine F\u00e4higkeit zugeschrieben, \u00fcber die nur Gott Macht besitzt, wie es in anderen Versen klar wird, in denen das Verb <big style=\"font-family: openquran;\">\u0627\u0633\u062a\u0648\u0649 <\/big>[ESTaWaY] (sich stabilisieren oder den Ausgleich erreichen) vorkommt. Wahrscheinlich geht es um einen Zustand der v\u00f6lligen Vollkommenheit, der bildlich schwer zu beschreiben ist, da es sich um eine Vision handelt (siehe Vers 12).<\/p>\n<blockquote><p><big>53:9 So war er gew\u00f6lbeartig, zwei B\u00f6gen oder n\u00e4her<\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>Alle \u00dcbersetzer geben das Wort <big style=\"font-family: openquran;\">\u0642\u0627\u0628 <\/big>[QAB] in diesem Vers als eine Ma\u00dfeinheit wieder. Sie waren sich auch nicht einig, ob die L\u00e4nge eines Bogens oder die Schussweite gemeint ist. Diese Behauptungen k\u00f6nnen wir aus folgenden Gr\u00fcnden nicht nachvollziehen:<\/p>\n<p>i &#8211; Eine Bogenl\u00e4nge kann sich je nach Herstellungsort variieren und deshalb auf keinen Fall als Ma\u00dfeinheit verwendet werden kann. Der Koran gibt uns in Vers 69:32 eine klar definierte Ma\u00dfeinheit, n\u00e4mlich die Elle: &#8220;<span id=\"khoury\" title=\"khoury: 69:32\">Dann legt ihn in eine Kette, deren <u>L\u00e4nge siebzig Ellen<\/u> ist<\/span>&#8221;<\/p>\n<p>ii &#8211; Ginge es in diesem Vers um die Schussweite eines Bogens, dann w\u00fcrde der Vers anders geschrieben werden und zwar: &#8220;Zwei Schussweiten EINES BOGENS&#8221; und nicht &#8220;ZWEIER B\u00d6GEN&#8221;. Auch die L\u00e4nge der Schussweite kann je nach Spannst\u00e4rke und verwendeter Kraft variieren.<\/p>\n<p>Unserer Meinung nach handelt es sich hier nicht um den Abstand, den das Wesen von Mohammed hat, sondern in welchem Zustand es sich offenbart. Wir haben das Wort <big style=\"font-family: openquran;\">\u0642\u0627\u0628<\/big> [QAB] nach der Wurzel untersucht und fanden heraus, dass es sich um das Verb <big style=\"font-family: openquran;\">\u0642\u0628\u0648 <\/big>[QaBWa] (w\u00f6lben) handelt, woraus folgende Nomen entstanden: <big style=\"font-family: openquran;\">\u0642\u0628\u0648 <\/big>[QaBOu] (Gew\u00f6lbe, Keller) <big style=\"font-family: openquran;\">\u0642\u0628\u0629 <\/big>[QeBaH] (Kuppel). Das Wort\u00a0<span style=\"font-family: openquran; font-size: 14px;\">\u0642\u0627\u0628\u00a0<\/span>[QAB] zeigt sich in dem Zusammenhang eher als Adjektiv &#8220;gew\u00f6lbeartig&#8221; (mit Alif-Buchstaben in der Mitte), um uns den Zustand dieses Wesens bildlich n\u00e4her zu bringen. W\u00e4re dieses Wesen ein Engel mit Fl\u00fcgeln, dann w\u00fcrde es Mohammed mit seinen beiden Fl\u00fcgel, die zwei B\u00f6gen um ihn bilden, umh\u00fcllen, sodass der Prophet von der Au\u00dfenwelt abgeschirmt ist.<\/p>\n<p>Das letzte Wort im Vers &#8220;oder n\u00e4her&#8221; beschreibt keine horizontale Ann\u00e4herung, sondern eine von oben nach unten gehende Ann\u00e4herung; im Sinne von &#8220;oder tiefer&#8221;.<\/p>\n<blockquote><p><big>53:11 <u>Das Innere<\/u> leugnete nicht, was es sah<\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>Das hier verwendete Wort <big style=\"font-family: openquran;\">\u0641\u0624\u0627\u062f <\/big>[FUAD] (das Innere) beschreibt innerliche\/unterbewusste Vorg\u00e4nge von Menschen und wird in vielen \u00dcbersetzung mit &#8220;Herz&#8221; verwechselt. Doch das Wort &#8220;Herz&#8221; <big style=\"font-family: openquran;\">\u0642\u0644\u0628<\/big> [QaLB] steht \u00f6fters im Koran und bezeichnet eher das Zentrum der Vernunft. Das Wort\u00a0<span style=\"font-family: openquran; font-size: 14px;\">\u0641\u0624\u0627\u062f<\/span>\u00a0[FUAD] dagegen kommt in einigen Versen im Zusammenhang mit den beiden anderen Sinnen vor, &#8220;dem Geh\u00f6r&#8221; und &#8220;der Sehkraft&#8221;: <span id=\"ahmadyya\" title=\"ahmadyya: 32:9\">&#8220;<em>32:9 Dann formte Er ihn und hauchte ihm von Seinem Geiste ein. Und Er gab euch <u>das Geh\u00f6r<\/u> und <u>die Sehkraft<\/u> und <u>das Innere<\/u>. Aber wenig Dank wisst ihr!<\/em><\/span>&#8221;<\/p>\n<blockquote><p><big>53:14 Bei der am Ende stehenden <u>Zeder<\/u><\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>Auch bei diesem Wort <big style=\"font-family: openquran;\">\u0633\u062f\u0631\u0629 <\/big>[SeDRaH] <em>pl.<\/em> <big style=\"font-family: openquran;\">\u0633\u062f\u0631 <\/big>[SeDeR] waren sich die \u00dcbersetzer nicht einig, um welchen Baum es sich hier handelt. Manche behaupteten, es sei der Zizyphusbaum, andere leiten die Baumart aus \u00f6stlichen Religionen ab und behaupteten, es sei der Lotusbaum. Wir gehen aus folgenden Gr\u00fcnden davon aus, dass es sich um die Zeder des Libanongebirges handelt:<\/p>\n<p>i &#8211; Der Name Zeder ist der gleiche Name, der in diesem Vers verwendet wurde <big style=\"font-family: openquran;\">\u0633\u062f\u0631 <\/big>[SeDeR]. Er stammt aus dem Altgriechischen und bezeichnet die damals ber\u00fchmten B\u00e4ume des Libanongebirges, die sogar in mehreren Stellen der Bibel als &#8220;Die B\u00e4ume des Herrn&#8221; beschrieben werden (Siehe <a href=\"http:\/\/www.bibelkommentare.de\/index.php?page=dict&amp;article_id=3154\">Bibelstellen<\/a>).<\/p>\n<p>ii &#8211; Die damaligen aus der arabischen Halbinsel stammenden Araber wussten nicht, wie solche B\u00e4ume zu nennen waren. Deshalb bezeichneten sie die B\u00e4ume nach dem Namen des Berges, auf dem sie stehen, dem\u00a0<big style=\"font-family: openquran;\">\u062c\u0628\u0644 \u0627\u0644\u0627\u0631\u0632<\/big> [JaBaL AL-ARZ] Erzberg. Und so nannten die Araber sie &#8220;Die B\u00e4ume des Erzberges&#8221;, was ja kein richtiger Eigename ist, sondern lediglich einen Bezugspunkt zum Berg beschreibt.<\/p>\n<blockquote><p><big>53:16 W\u00e4hrend die Zeder mit dem, was sie \u00fcberzieht, \u00fcberzogen ist<\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Zederb\u00e4ume des Libanon stehen auf einer H\u00f6he von \u00fcber 2100 Meter (Siehe <a href=\"http:\/\/www.libanon-info.de\/zedern.html\">Info<\/a>). Dieses Gebiet ist im Winter mit Schnee \u00fcberzogen, deshalb wurde das Land nach dem aram\u00e4ischen Namen &#8220;LaBaN&#8221; (das Wei\u00dfe) &#8220;Libanon&#8221; genannt. Wenn es sich in diesem Vers um Schnee handelt, der die B\u00e4ume \u00fcberdeckt, dann ereignet sich das Zusammentreffen Mohammeds mit dem Engel in der Winterzeit.<\/p>\n<p><span style=\"color: #b22222;\">Wir bitten aber darum, dieses Verst\u00e4ndnis als unsere Sichtweise zu verstehen und nicht als allgemeing\u00fcltig zu betrachten!<\/span><\/p>\n<blockquote><p><big>53:19 Saht ihr etwa <u>Allat<\/u> und <u>Aluzzah<\/u><br \/>\n53:20 oder die andere <u>Manat<\/u>; die Dritte<\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>In diesen Versen werden 3 Namen von G\u00f6ttinen erw\u00e4hnt, die in der vorislamischen Zeit in der arabischen Halbinsel und auch in vielen Kulturen von Menschen verehrt wurden. Wir haben am Anfang diese Namen \u00fcbersetzt, dann aber gemerkt, dass solches Vorgehen zu Fehlinterpretationen f\u00fchren k\u00f6nnte. Deshalb entschieden wir uns die Namen im Koran so zu lassen, wie sie im Arabischen stehen. Die wortw\u00f6rtliche \u00dcbersetzung der Namen ist: &#8220;<strong>Allat<\/strong>&#8221; (Die G\u00f6ttin), &#8220;<strong>Aluzzah<\/strong>&#8221; (Die Ehrenvolle) und &#8220;<strong>Manat<\/strong>&#8221; (Die Wunscherf\u00fcllende).<\/p>\n<blockquote><p><big>53:32 denjenigen, die die gro\u00dfen S\u00fcnden und die Abscheulichkeiten meiden, <u>au\u00dfer es sammelt sich an<\/u>, ist deines Herrn Vergebung gewiss weitumfassend. Er wei\u00df Bescheid \u00fcber euch, als Er euch aus der Erde entstehen lie\u00df und als ihr F\u00f6ten in den Leibern eurer M\u00fctter wart. So erkl\u00e4rt euch nicht selbst f\u00fcr lauter, Er wei\u00df Bescheid \u00fcber den, der achtsam war<\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Wurzel des Wortes\u00a0<big style=\"font-family: openquran;\">\u0644\u0645\u0645<\/big> [LaMaMa] bedeutet &#8220;ansammeln&#8221; bzw. &#8220;sich anh\u00e4ufen&#8221;. Das hier verwendete Nomen <big style=\"font-family: openquran;\">\u0627\u0644\u0644\u0645\u0645 <\/big>[AL-LaMaM] haben die meisten \u00dcbersetzer als &#8220;kleine S\u00fcnden&#8221; wiedergegeben. Wir m\u00f6chten dagegen den Lesern die Freiheit einr\u00e4umen, ihre eigene Meinung bilden zu d\u00fcrfen. So sind wir darum bem\u00fcht, den Text nicht durch eine eigene Interpretation in seinem m\u00f6glichen Bedeutungsumfang einzuschr\u00e4nken. Denn der wahre Lehrer des Koran ist der Gn\u00e4dige (55:1-2, 75:19). Dieser Vers bietet in seinem ersten Satz zwei m\u00f6gliche Bedeutungen an.<\/p>\n<p>Die erste Variante dreht sich um die traditionellen Verst\u00e4ndnisweisen, weshalb wir uns hierbei kurz halten. Dieses Verst\u00e4ndnis besagt, dass <span id=\"rasul\" title=\"rasul: 53:32\">jene, die die gro\u00dfen S\u00fcnden und Sch\u00e4ndlichkeiten meiden, zu den Erretteten geh\u00f6ren, und dass ihre leichten Vergehen<\/span> (<span id=\"paret\" title=\"paret: 53:32\">gelegentliche Verst\u00f6\u00dfe, <\/span>kleine S\u00fcnden, <span id=\"zaidan\" title=\"zaidan: 53:32\">Kleinigkeiten<\/span>) zwar als S\u00fcnde und Fehltat gelten, diese aber aus Gottes Barmherzigkeit verziehen werden. Die Ansammlung umschreibt in diesem Falle all die s\u00fcndigen Taten eines Menschen, die er unbewusst oder bewusst in kleinem Ma<span id=\"paret\" title=\"paret: 53:32\">\u00df<\/span>e begangen hat und deren Konsequenzen geringf\u00fcgigen Umfang besitzen. Insofern kann man auch verstehen, wieso Gott im Koran gewisse S\u00fcnden besonders hervorhebt (23:7, 4:15, 4:22, 7:80 uvm).<\/p>\n<p>Die zweite Variante betrachtet den Vers aus einer leicht anderen Perspektive. Der Vers spricht die Vergebung Gottes an, welche <em>auch<\/em> gro\u00dfe S\u00fcnden umfasst, die man aus Nicht- oder Falschwissen begangen hat. Denn auch solche S\u00fcnden werden von Gott nach Seinem Ermessen vergeben, <em>au\u00dfer<\/em> wenn man diese stets wiederholt, so dass sie sich anh\u00e4ufen. In diesem Fall ist die Situation eines solchen Menschen eher kritisch zu betrachten, da er von seinen Fehlern nicht gelernt hat. Wir k\u00f6nnen von Gott nicht erwarten, dass Er ohne unser eigenes Zutun unser Licht vervollkomnet. Wir m\u00fcssen unser Licht vervollkommnen wollen und es auch selbst\u00e4ndig versuchen, damit wir von Gott Hilfe erhalten k\u00f6nnen (13:11). Wir werden nach unseren inneren Absichten beurteilt, was uns im Innersten wirklich bewegt. So l\u00e4sst es Gott zu, dass wir zum Preis des Verlustes den falschen Weg w\u00e4hlen k\u00f6nnen (92:4-12). In diesem Sinne: wissen wir, dass eine Tat eine S\u00fcnde darstellt, und bemerken wir, dass wir von dieser S\u00fcnde nicht loskommen &#8211; wir sind also Wiederholungst\u00e4ter, so haben wir einen gr\u00f6\u00dferen Aufwand zu betreiben, um unser Ego zu s\u00e4ubern und unser Seelenlicht zu st\u00e4rken. Dies zeigt sich auch in den heutigen Gerichtss\u00e4len, in der ein Wiederholungst\u00e4ter st\u00e4rker bestraft wird als ein Erstt\u00e4ter, damit er &#8211; so Gott will &#8211; zur Vernunft kommen mag.<\/p>\n<blockquote><p><big>53:37 und Abrahams, der <u>erf\u00fcllte<\/u><\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>Die meisten \u00dcbersetzer verwenden in diesem Vers zus\u00e4tzliche Begriffe, um zu erkl\u00e4ren, wie dieses &#8220;erf\u00fcllen&#8221; zu verstehen sei. Wir selber wollen in unserer \u00dcbersetzung solche meist in Klammern gesetzte Begriffe vermeiden und ziehen es vor, den Sachverhalt gesondert in einem Anhang zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Nach unserem Verst\u00e4ndnis geht es um die Gebote Gottes, die nach diesem Vers aufgelistet werden. Diese Gebote standen bereits in den Bl\u00e4ttern Moses und in den Bl\u00e4ttern Abrahams. Jeder der Propheten zeigte den Menschen klar und deutlich, dass jeder f\u00fcr sich selbst die Verantwortung tr\u00e4gt und deshalb kein Mensch die S\u00fcnden eines anderen \u00fcbernehmen kann.<\/p>\n<blockquote><p><big>53:46 aus einem Tropfen, <u>wenn er zu Sperma wird<\/u><\/big><br \/>\n<big>53:47 und dass Ihm <u>die weitere Entstehung<\/u> obliegt<\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>In diesen beiden Versen zeigt uns Gott zwei Phasen der Entstehung eines Lebewesens. Die erste Phase ist die Entwicklung von Fl\u00fcssigkeit, in der dann in einem komplexen Prozess Spermien gebildet werden (Siehe <a href=\"http:\/\/www.netdoktor.de\/Gesund-Leben\/Mens-Health\/Sex+Lust\/Sperma-und-Spermien-321.html\">Sperma und Spermien<\/a>). Die zweite Phase beschreibt den Entwicklungsprozess, wenn die Spermien in den Leib der Mutter gelangen und sich ein Mensch formt (Siehe <a href=\"http:\/\/www.babycenter.de\/pregnancy\/entwicklung\/\">Entwicklung des F\u00f6tus<\/a>).<\/p>\n<blockquote><p><big>53:53 Und die <u>Umgedrehte<\/u> lie\u00df Er sich neigen<\/big><\/p><\/blockquote>\n<p>Es handelt sich bei dem Wort &#8220;die Umgedrehte&#8221; um die St\u00e4dte, deren Bewohner die Wahrheit mit der Falschheit verdreht haben, sodass sie untergegangen sind. Der Boden soll sich nach diesem Vers geneigt haben. Wir haben in dieser Sura darauf geachtet, dass identische Begriffe immer mit der gleichen \u00dcbersetzung wiedergegeben werden. So sieht man, dass das Wort &#8220;neigen&#8221; in vier verschiedenen Versen vorkommt:<\/p>\n<ul>\n<li>In 53:1 im Zusammenhang mit dem Stern, der sich neigt;<\/li>\n<li>In 53:3, in welchem gesagt wird, dass der Prophet nicht aus eigener Neigung spreche;<\/li>\n<li>In 53:23, in dem wir von den Seelen erfahren, die aus eigener Neigung sprechen und Geschichten erdichten;<\/li>\n<li>In 53:53 in Bezug auf die St\u00e4dte, die sich ins Verderben neigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Salam<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Namen Gottes Des Erbarmers Des Gn\u00e4digen Da sich unsere \u00dcbersetzung zu Sura 53 (die sog. &#8220;Der Stern&#8221;) an bestimmten Stellen von allen anderen unterscheidet, sehen wir es als notwendig an, diese Stellen zu erkl\u00e4ren. 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