Sind alle Koranversionen gleich? (in "Alte Manuskripte")

Geschrieben von: Hanif, am 24.Oct.2007

Im Namen Gottes, Des Erbarmers, Des Gnädigen

Sind alle Koranversionen gleich?

Viele Muslims werden leider von den islamischen Gelehrten, die die Fakten im Bezug auf den Koran oder den Islam nicht öffentlich diskutieren bzw. präsentieren, getäuscht. Uns ist bewusst, dass die islamischen Gelehrten Jahrhunderte lang behaupteten, der Prophet Mohammed, der dieses mächtige Wunderwerk (der Koran) brachte, sei Analphabet. Diese Behauptungen werden trotz der Feststellung, dass das Wort "Ummy" nichts mit Analphabetismus zu hat, wiederholt und verbreitet (siehe: Der Prophet ist des Lesen und Schreibens kundig). Diese Gelehrten waren in Bezug auf das wahre Wunder des Korans unwissend und deshalb erfanden sie Lügen über den Propheten und schrieben ihm Wunder zu, die er nie gemacht hatte. Eine dieser Fehlinformationen der Gelehrten ist, dass alle Korane auf der Welt identisch und frei von jeglichen Veränderungen seien. Das ist aber nicht wahr und hat mit Gottes Versprechen laut Vers 15:9 nichts zu tun. Auch christliche Missionare attackieren für diese Unterschiede den Koran, wobei sie nur ihre Ignoranz über den Koran und sein Wunder zeigen .

Hier ist ein Artikel, in dem die Bedeutung von Vers 15:9 veranschaulicht wird (Preserving and protecting the Quran) und die menschlichen Fehler der ältesten Manuskripte gezeigt werden. Die christlichen Missionare mögen es besonders, die beiden Ausgaben der arabischen Korane – "Hafs" und "Warsh" – den ungelehrten Muslims, die von ihren Mullas, Imams oder Gelehrten jahrelang in die Irre geführt wurden, zu zeigen und sie damit zu überraschen. Es stellt sich heraus, dass diese Unterschiede beim Schreiben (oder beim Lesen) des Korans einen positiven Befund darstellen, der durch die Bedeutsamkeit des mathematischen Wunders des Korans und seine Anwendung zu erkennen ist.

Es ist schon bekannt, dass die kufische Schrift, in der der Koran ursprünglich geschrieben wurde, keine Zeichen der Vokalisierung oder diakritische Punkte enthielt. Das ist auch in verschiedenen Lesearten des Koran zu erkennen. Die Art und Weise, wie der Koran von jedem Leser rezitiert wurde, wurde dann in texualer Form aufgezeichnet. Dadurch ergab sich, dass mehrere Übertragungen in Bezug auf den Koran (Mushaf) je nach Ort zustande kamen, was bedeutet, dass die verschiedenen Übertragungen den Leser repräsentieren und an manchen Stellen mit dem Originalkoran, der Mohammed offenbart wurde, wenig zu tun haben.

85: 21-22: Es ist wohl ein ruhmvoller Koran. Auf einer aufbewahrten Tafel

Die überwiegende Lesung in unserer Zeit ist die verbreitete ägyptische Koranlesung, die die Hafs Übertragung verwendet (d. 190/805). In Marokko dagegen verwendet man die Übertragung von Warsh nach der Nafi´-Lesung. In Sudan, Nigeria und Zentralafrika ist die überwiegende Lesungsart Abu Áamr in der Version von Al-Duri. Die Übertragungen Hafs, Warsh, Qalun und Al-Duri werden bis zu unserem heutigen Tag gedruckt. Die Version der Hafs-Übertragung wird am meisten verwendet und wurde durch das mathematische Wunder des Koran als die eine übermittelte Version nach Mohammeds Zeit bewiesen, da sie alle Kriterien der mathematischen Struktur des Koran trifft, so wie es Gott in den Versen 15:9, 85:21-22 und 74:30-31 versprach. Diese beinhaltet das Rasm (Orthographie) des Koran als auch die Nummerierung, Namensgebung und Division der Suren und Verse. Alle anderen Versionen weichen von den Kriterien der mathematischen Struktur des Koran ab und deshalb sind sie abzulehnen. Der Zweck der folgenden Tabellen ist, den Muslims zu erklären, wie die Hafs- von der Warsh-Übertragung differiert, um auch zu beweisen, dass menschliche Fehler beim Schreiben und Sammeln des Koran erlaubt sind, während die richtige Version (in diesem Fall Hafs) von Gottes mathematischen Wundern unterstützt und bestätigt wird. Das sind nur einige Beispiele:

Der Koran geschrieben nach Hafs-Übertragung Hafs

Der Koran geschrieben nach Warsh-Übertragung Warsh

Sura 5:54 (yartadda) Sura 5:54 (yartadid)
Sura 91:15 (wa la yakhaafu) Sura 91:15 (fa la yakhaafu)
Sura 3:133 (wasaari´uu) Sura 3:133 (saari´uu)
Sura 2:132 (wawassaa) Sura 2:132 (wa´awsaa)
Sura 2:140 (taquluna) Sura 2:140 (yaquluna)
Sura 2:259 (nunshizuhaa) Sura 2:259 (nunshiruhaa)
Sura 3:81 (ataytukum) Sura 3:81 (ataynakum)
Sura 2:132 (himu) Sura 2:132 (hiimu)
Sura 2:214 (yaquula) Sura 2:214 (yaquulu)

Wir sind mit den Gelehrten in dem Bezug einer Meinung, dass keins dieser Unterschiede, ob in den Vokalen, in der diakritischen Punktierung oder in den Buchstaben einen starken Einfluss auf die Bedeutung haben. Das mathematische Wunder des Koran unterstützt jedoch eine einzige Version, und zwar die meistverbreitete Hafs-Übertragung. Das Rasm (Orthographie) dieser Version befolgt das Muster der mathematischen Version des Koran als auch die Nummerierung der Suren und Verse. In der Tat, das mathematische Wunder des Koran zeigt uns, wie der aufbewahrte Koran nach Gottes Versprechung bestätigt wird.

Schlussfolgerung. Es gibt mehrere Versionen des Koran, die immer noch gedruckt werden. Sie unterscheiden sich in mehreren Aspekten, doch übermitteln sie die gleiche Bedeutung. Gott gab uns das Werkzeug dafür, die richtige Version zu finde, um die Erhaltung des Koran zu bestätigen. Das mathematische Wunder des Koran bewies uns, dass die Hafs-Übertragung mit der mathematischen Struktur des Koran übereinstimmt.

Übersetzt von: http://www.submission.org/quran/warsh.html

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